Herzlich Willkommen!

auf der Internetseite der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach mit den Orten Dasbach, Engenhahn, Oberseelbach und Lenzhahn.


Aktuelles

Stellenausschreibung GemeindesekretärIn zum 1.7.2018

in der Ev. Johannesgemeinde Niederseelbach in Teilzeit

Wir sind eine lebendige und engagierte Kirchengemeinde, die bestrebt ist, Menschen unterschiedlichen Alters einen Zugang zum Glauben zu ermöglichen. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, brauchen wir an den unterschiedlichsten Stellen Menschen, die daran mitarbeiten. Eine Schlüsselstelle stellt dabei das Gemeindebüro dar, in dem alle Fäden zusammenlaufen, wo geplant und organisiert wird, wo Gemeindeglieder Kontakt aufnehmen können und ihre Anliegen gehört werden.

 

Für dieses Gemeindebüro suchen wir zum 01. Juli 2018 eine Sekretärin / einen Sekretär in der Nachfolge der jetzigen Stelleninhaberin, die zum 01. Oktober 2018 in den Ruhestand gehen wird. Zur Einarbeitung ist eine dreimonatige Übergangsphase vorgesehen. Der Arbeitsplatz befindet sich im evangelischen Pfarrhaus, Engenhahner Straße 7 in Niederseelbach. Dienstvorgesetzter ist der Kirchenvorstand, vertreten durch den Pfarrer.

 

Ihr Aufgabengebiet:

 

· Betreuung des Publikumsverkehrs, der Gemeindemitglieder und Mitarbeitenden

· Erstellen von Bescheinigungen

· Führen der Kirchenbücher (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen)

· Führen des kirchlichen Meldewesens mit Auswertung und Statistiken, Führung der Gemeindemitgliederkartei

· Vorbereitung und Durchführung des Rechnungs- und Anordnungswesens

· Öffentlichkeitsarbeit

o Mitarbeit am Gemeindebrief

o Veröffentlichung von Gottesdienstterminen und Veranstaltungen in der örtlichen Presse

o Schaukastengestaltung in Zusammenarbeit mit der Küsterin

· Erledigung aller anfallenden Schreibarbeiten, Annahme und Bearbeitung aller eingehenden Anträge und Anfragen per Post, Mail, Fax oder Telefon

· Inhaltliche Vor-und Nachbereitung von Kirchenvorstandssitzungen (Vorlagen, Weiterleitung von Beschlüssen)

· Teilnahme am wöchentlichen Dienstgespräch

 

Wir bieten:

 

· Ein angenehmes Arbeitsumfeld

· Ein Büro auf dem Stand der Technik

· Vergütung nach KDO E5

· unbefristeten Arbeitsplatz mit 10,0 Std./Wo (25,6% Umfang)

· Zusatzversorgungskasse

· Fort- und Weiterbildung

 

Wir erwarten:

 

· Freundlichkeit

· Sensibilität und Diskretion im Umgang mit persönlichen Daten und Belangen

· Strukturiertes und eigenverantwortliches Arbeiten

· Kooperationsfähigkeit

· Organisationstalent

· Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Aufgabenstellungen

· Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung

· gründliche Kenntnisse des MS-Office-Programm-Pakets, Verwaltung und Büroorganisation

· Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)

 

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

 

Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte bis 31. Januar 2018 per Mail an

 

pfarramt@kirche-niederseelbach.de

 

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter 06127-7004928

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 


Gottesdienste im Januar

01.01. um 17.00 Uhr Neujahrsgottesdienst, Niederseelbach (Präd. I. Born)

 

07.01. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Dasbach (Präd. K. Schmidt)

 

07.01. um 11.15 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach (Präd. K. Schmidt)

 

14.01. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach (Präd. I. Born)

 

21.01. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach (Pfr. M. Koch)

 

21.01. um 11.15 Uhr Gottesdienst, Dasbach (Pfr. M. Koch)

 

28.01. um 10.00 Uhr Labor-Gottesdienst, Niederseelbach (M. Koch)

 

 

Die KinderKirche (für Kinder bis zur Konfirmation) findet 14tägig um 11.00 Uhr im Gemeindehaus statt. Termin im Januar: 21.01.

 


Glaubensseminar "Kennen & Bekennen"

oder auch Konfi 2.0

Jeden Sonntag sprechen wir im Gottesdienst miteinander die uralten Worte des „Apostolischen Glaubensbekenntnisses“. Sie sind mittlerweile über 1.500 Jahre alt und stellten in der damaligen Zeit ein Kompendium des christlichen Glaubens dar, auf das man sich in der frühen Christenheit geeinigt hatte. Schöpfung, Jungfrauengeburt, Auferstehung und Himmelfahrt, Sündenvergebung und vieles mehr ist dort in Worten festgehalten, die wir bis heute miteinander bekennen. Aber stehen wir auch heute noch hinter diesen Worten oder würden wir einiges vielleicht anders formulieren? Diese Fragestellung ist eine von vielen, denen wir im Konfirmandenunterricht mit den Jugendlichen nachgehen. Was bedeutet christlicher Glaube heute? Ist die Bibel „das Wort Gottes“? – und wenn Ja, wie ist das zu verstehen? Was feiern wir beim Abendmahl, was erleben wir in der Taufe? Wie würde Luther seinen kleinen Katechismus heute schreiben, wenn er moderne Menschen vor sich hätte?

 

Mit Blick auf unseren heutigen Konfirmandenunterricht haben mich Menschen aus der Gemeinde angesprochen, die sich auch als Erwachsene gerne mit diesen Themen und Fragestellungen beschäftigen würden… Die Idee für ein neues Glaubensseminar war damit geboren.

 

Im Seminar „Kennen und Bekennen“ soll es darum gehen, den eigenen Glauben und die eigenen Zweifel zu reflektieren und mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen.

 

Ab Aschermittwoch (14. Februar 2018) werden wir uns in der Passionszeit immer mittwochs von 19.00 bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus treffen, um über klassische Themen des Konfirmandenunterrichts, also über Kernthemen des Glaubens ins Gespräch zu kommen...
Wir freuen uns auf eine besinnliche, geistreiche und gewinnbringende Zeit miteinander!

 

 

Anmeldungen bitte an das Evangelische Pfarramt Niederseelbach.

 

06127-7004928 oder pfarramt@kirche-niederseelbach.de   

 


Gedanken zur Jahreslosung 2018

von unserem Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21, 6)

 

„Wasser ist Leben.“ So heißt eine Kampagne des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen für sauberes Trinkwasser. 2010 hat die UNO-Vollversammlung beschlossen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Menschenrecht ist. Dieses Recht wird vielen Menschen vorenthalten. Kaum vorstellbar ist es, dass immer noch alle zwanzig Sekunden ein Kind an unzureichender Wasserversorgung stirbt. Wasser ist Leben. Weil das so ist, hat „Brot für die Welt“ das neue Jahr unter das Thema gestellt: „Wasser für alle.“

 

Die Worte der Jahreslosung 2018 stehen im Buch der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21, Vers 6): „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

In diesem Buch der Bibel stellt der Seher Johannes den leidvollen Seiten des Lebens große Hoffnungsbilder gegenüber, Hoffnungsbilder des Glaubens. Die Botschaft ist: Was auch immer Menschen erleben und erfahren, Gott ist ein Gott des Lebens. Deshalb wird am Ende kein Leid mehr sein, kein Geschrei, kein Tod. Gott wird abwischen alle Tränen. Gott schenkt Leben. Er stillt den Durst nach Leben. Niemand muss mehr Hunger und Durst leiden. Ganz praktisch und in einem übertragenen Sinn. Gott stillt den Hunger und Durst nach erfülltem Leben. Gott gibt von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

 

Wer auf diese Bilder schaut und sie verinnerlicht, wird spüren: Sie sind selbst eine Quelle des Lebens. Wir brauchen Bilder der Hoffnung in uns, damit wir uns nicht damit abfinden, wenn Menschen Unrecht geschieht. Wenn Menschen in dieser Welt nicht bekommen, was sie zum Leben brauchen. Und wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit wir selbst nicht zugrunde gehen auf den Durststrecken des Lebens.

Wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit Gottes Welt, der wir entgegengehen, schon hier und jetzt Raum gewinnt unter uns. Kein Kind soll verdursten müssen. Alle Menschen sollen genug zu essen und zu trinken haben. Kein Mensch soll ohne Hilfe und Trost bleiben. Die Hoffnungsbilder der Bibel sagen: Haltet euch fest am Gott des Lebens. Trinkt aus der Quelle des lebendigen Wassers!

Nehmen Sie einmal ein Glas Wasser und trinken es langsam. Schluck für Schluck. Und denken Sie dabei: Wasser ist Leben. Und: Leben schenkt Gott. Gott sei Dank!

 

Ich wünsche Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2018!

 

Ihr Volker Jung

 


Neues von den Chören...

Ihr Lieben,

vier Monate sind inzwischen vergangen und es liegt eine gesangsreiche, musikalische und wunderbare gemeinsame Zeit hinter uns. Die Notenhopser haben viel gesungen, zusammen mit Instrumenten musiziert, getanzt, Musik in und am Körper gespürt und einfach auch mal nur mit geschlossenen Augen aufgenommen, Rhythmisches erfahren und Töne gepflückt.

LaLuna kann man inzwischen als kleines Vokalensemble ansehen, in dem stimmbildungstechnisch und an mehrstimmigen A-Capella-Stücken, Kanons, alten und neuen Liedern gearbeitet wird.

Jede Chorstunde war eine große Freude und ich freue mich schon sehr auf unseren ersten gemeinsamen Auftritt von den Notenhopsern nach den Sommerferien beim Kreativ-Markt in der Lenzenberghalle in Niederseelbach am 20. August (ab 11 Uhr). Dort werden wir einen kleinen Einblick geben in das, was wir alles in der Chorstunde bereits erlebt, getanzt, musiziert und gesungen haben.

Am 1. Oktober wollen wir um 14.00 Uhr gemeinsam den Erntedankgottesdienst in Dasbach feiern und am 29. Oktober werden LaLuna beim Spätgottesdienst in Niederseelbach um 18.00 Uhr singen.

Danach heißt es auch schon, sich auf das gemeinsame Konzert am traditionellen Weihnachtsmarkt an der Johanneskirche in Niederseelbach am 17. Dezember vorzubereiten mit Weihnachtsliedern aus aller Welt.

Alle die, die gerne singen, sind herzlich eingeladen in die Chorstunde hinein zu schnuppern, unseren Chor zu bereichern und um zu sehen, dass ein Wiederkommen Freude macht.

Wir singen immer donnerstags von 16 bis 16:55 Uhr (Notenhopser) und von 17 bis 18:30 (LaLuna).

 

Singfreudige Grüße und in großer Vorfreude auf das Kommende,

 

Christina Kilb

 


Kochen mit Senioren

Kochen ist eine meiner Leidenschaften, vor allem schätze ich hier den Kontakt mit Menschen. Seit einigen Jahren gebe ich Kochkurse, unter anderem bei der Volkshochschule in Idstein und in der Eventküche eines lokalen Möbelhauses zu unterschiedlichen Kochthemen, meist aus der asiatischen Küche. Das Schöne am gemeinsamen Kochen, sind aber auch die Gespräche miteinander und das Kennenlernen. Gerade Senioren haben in der Küche einen reichen Erfahrungsschatz und wissen, wie mit einfachen Zutaten leckere Essen entstehen können. Ich denke hier können wir im Erfahrungsaustausch alle voneinander lernen und werden viel Spaß und Unterhaltung dabei haben.

Geplant ist das Kochen am letzten Dienstag im Monat ab 17:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Niederseelbach. Über eine Teilnehmerzahl von 6-8 Personen würde ich mich sehr freuen. Es entstehen keine Kursgebühren, nur die Kosten für die Zutaten werden auf die Teilnehmer umgelegt. Den Einkauf würde ich übernehmen, wie auch die Erstellung der Rezepte für den jeweiligen Kochkurs / Abend.

 

Meine Rezepte stammen meist aus der asiatischen Küche und werden Ihnen hoffentlich gefallen. Sie sind leicht umsetzbar und sehr schmackhaft. Bin aber auch für Vorschläge aus Ihren Reihen offen.

Ein gemütliches Abendessen bildet dann den Abschluss.

Anmeldung und weitere Informationen über das Pfarrbüro: Tel.Nr. 06127/7004928

Der erste Kurs startet voraussichtlich am 25. April 17 Anmeldeschluss dafür ist der 20. April.

 

Bei ausreichendem Interesse kann ggf. ein 2. Kochabend im Monat angeboten werden.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!

 

Liebe Grüße, Kitying Li-Kolb

 


"Zwei Bier für ein Jahr Fegefeuer"

von Christian Weise

Es war ein Zeitsprung zu den Anfängen der Reformation, in die die Evangelische Kirchengemeinde Niederseelbach die über 80 Teilnehmer des Lutherdiners entführte. „Ein 50-köpfiges Team um Pfarrer Michael Koch hatte aus der „Guten Stube“ der Lenzenberghalle die „Schenke zum Seelbacher Grund“ aus dem Jahr 1517 gezaubert.

Viele der Besucher kamen gewandet: edle Fürsten, feine Damen, Burgfrauen, Mönche, Ritter und Bauern. Man kam sich vor, als wäre man mitten in der Geschichte. Wir haben die Bedeutung der Reformation für die Region hautnah miterlebt“, so eine 45-jährige Besucherin.

 

Teil der Geschichte sein, die Auswirkung Reformation miterleben

Gezeigt wurden vier Akte, die an vier Sonntagen nach der Messe in vier verschiedenen Jahren (1517 bis 1542) spielten. So bekamen die Gäste einen sehr guten Einblick, wie sich für die Menschen von damals die Zeiten veränderten und was die Reformation für die Region bedeutete. In dem von Vikarin Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba geschriebenen heiteren Theaterstück geht es um die Wirtstochter, die sich für die neuen Thesen von Martin Luther erwärmt. „Selber die Bibel lesen können, selber denken dürfen, Gottesdienste in deutscher Sprache hören“, und dem Wissen, „gut genug für Gott zu sein“, sind Gründe für sie, sich auf die Seite der neuen Lehre zu schlagen. Die beiden stets durstigen Bauern stimmen ihr da zu: „Den Singsang in der Kersch‘ mal verstehn‘, das wär‘ mal was“, so die Bauern Guckes und Christ. Die heiratsunwillige Wirtstochter wird von Jonathan, Diener des künftigen Fürstes Philipp, umworben und vom Ablasshändler Johann, der durch die neuen Thesen seine Felle davon schwimmen sieht, bedroht. Er unterlässt nichts, damit alles so bleibt wie es ist und die Anhänger der neuen Lehre am besten als Ketzer verurteilt werden. Die Wirtstochter bietet ihm dennoch mutig die Stirn: „Habt ihr Angst, die Leute hier könnten auf einmal die Bibel selber lesen?“, fragt sie ihn kühn. Der Wirt des Hauses bietet dem Ablasshändler dagegen seelenruhig immer „zwei Bier gegen ein Jahr Fegefeuer?“ an.

 

Der Traum einer Kirche in Dasbach

Bauer Guckes träumt indessen von einer Kirche mitten in Dasbach, damit er nicht immer nach Wolfsbach gehen muss. Was er sowieso nie tut, sondern immer zur Messe nach Niederseelbach. Das mit der Kirche in Dasbach wird nichts, so die Meinung der Wirtshausgäste. „Eine Kirche in Dasbach? Vorher muss es aber noch Feuer vom Himmel regnen oder es wird irgendwann mal einen vereinten Turn- und Sportverein in Niederseelbach geben“, so sein Freund Christ unter dem Gelächter und Beifall der Gäste.

Und dann sind da noch die Pfarrer des Ortes, die gleich zweimal sterben, weil ihnen die ganze Aufregung um die neue Theologie, die scharfen Vorwürfe der Vertreter der alten Lehre sowie die Vorstellung es könnte mal ein „Evangelischer“ Pfarrer in Niederseelbach werden, zu viel für ihr Herz ist. „Das ist wohl ein Fall für den Schreiner Ernst“, so der Wirt beim Anblick der Toten trocken.

 

Menü der Extraklasse

Zwischen den Akten reicht der Niederseelbacher Chefkoch Robert Standfuß und sein Team vom „Käfer‘s“ aus dem Kurhaus Wiesbaden ein Menü, das keine Wünsche offen lässt: „Linsenschaumsüppchen mit röschem Entenspeck, Rote Beete Carpaccio mit Bachseibling aus dem Rauch oder Krumme Krapfen mit Grüner Soße“, gibt es unter anderem als Vorspeise. Auch der Hauptgang und die Nachspeise, für die extra 100 Lutherrosen aus Zuckerguss angefertigt wurden, sind „ein Gedicht“, so Dekan Klaus Schmid. In der liebevoll geschmückten Schenke, bedienen Jugendliche die Gäste unter den wachen und freundlichen Augen von Alexandra Standfuß. So professionell und eingespielt, als ob sie nie etwas Anderes getan hätten.

 

Eine Nonne wird evangelisch

Nach dem Hauptgang überschlagen sich die Ereignisse: Die Nonne im Wirtshaus bekennt sich zu ihrem neuen Glauben: „Ich bin gewachsen im Leben und im Glauben“, betont sie. „Ich habe erfahren, dass Gott gnädig ist und ich nichts tun kann, was mich von ihm trennen würde. Ich lebe meinen Glauben selbst, denke selbst und handle selbst und tue nicht das, was andere mir vorschreiben“, ruft sie voller Inbrunst. „Ich bin Evangelisch!“ schreit sie laut und reißt dabei ihre Nonenhaube vom Kopf. Die Wirtstochter ergänzt: „Ich habe gelernt, dass Christus allein mir meine Sünden vergibt, nicht scheinheilige Männer in bunten Gewändern. Ich habe erlebt, dass das Leben, Bibellesen und Beten mit Anderen mich Gott spüren lässt. Ich habe gelernt, dass ich durch meinen neuen Glauben freier und selbstbewusster leben kann.“

Zum Schluss geht die Geschichte auch für den verarmten ehemaligen Ablasshändler Johann gut aus. „Die Menschen kaufen die Ablassbriefe nicht mehr, weil sie wissen, dass Gott ihnen ohne Gegenleistung vergibt“, so die Nonne. „Wenn unser Glaube nicht die Liebe von den Nächsten lehrt, dann ist er nichts wert“, so ihr Fazit. Aus diesem Grund reichen sie und die Wirtstochter ihrem ehemaligen Feind die Hand.

Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba ist es mit dem Stück gelungen eine Menge Lokalkolorit und Witz hineinzuschreiben und gleichzeitig historische, wie theologische Akzente zu setzen. Die Argumente sind gut verständlich und zeigen, worum es den Reformatoren damals ging und was für eine große Rolle Frauen bei der Verbreitung des reformatorischen Gedankenguts gespielt haben. Die zwölf Darsteller, darunter Schauspieler der „Lenzhahner Spaßbühne“, haben an diesem Abend mit ihrer Darstellung und Freude am Spiel so manchen professionellen Schauspieler in den Schatten gestellt. „An diesem Abend stimmt einfach alles“, so das Fazit der Gäste.

Am 31. Oktober gibt es die Möglichkeit das Stück noch einmal zu sehen: Nach dem Gottesdienst zum Reformationstag in Dasbach, wird das Theaterstück im Dorfgemeinschaftshaus noch einmal aufgeführt.

Das Lutherdiner in Niederseelbach bildete den Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der Region, die dem Beginn der Reformation vor 500 Jahren gedenken und die reformatorischen Ideen feiern.


EKD Pressemitteilungen

Evangelische Kirche in Deutschland: Presse

Wechsel im Direktorenamt am Evangelischen Predigerseminar Wittenberg (Fr, 19 Jan 2018)
In einem Gottesdienst am Sonntag, 21. Januar um 14 Uhr in der Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg wird die bisherige Direktorin des Predigerseminars, Pfarrerin Hanna Kasparick, verabschiedet und die neue Direktorin, Pfarrerin Sabine Kramer, in ihr Amt eingeführt.
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Stiftung Orgelklang sucht die „Orgel des Jahres“ (Do, 18 Jan 2018)
Über zwanzig Förderzusagen konnte die Stiftung Orgelklang im vergangenen Jahr für die Erhaltung historischer Orgeln geben.
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Gabenbörse, "Spende, was Du kannst"

Wir freuen sehr, dass die Idee unserer Gabenbörse „Spende, was Du kannst“ auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Über 70 Gabenspenden sind mittlerweile bei uns eingegangen und warten nur darauf abgerufen und genutzt zu werden.

 

Sollten Sie eine der Gabenspende in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Mail (m.koch@kirche-niederseelbach.de) oder Telefon (06127-7004928) im Pfarramt, wir werden die Kontakte weitervermitteln.

 

Zum Gabenkatalog bitte HIER klicken.


Wie ein Vogel...

Ein Dronenflug über unsere schöne Johanneskirche. Dieses Video wurde uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.below-surface.com



Gebete sind wichtig für die Gemeinschaft!

Wissen Sie, wie es Ihrem Nachbarn geht? Wer gerade krank, alleine oder traurig ist? Wer sich freuen kann, weil etwas Wunderbares im Leben passiert ist? Welche wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der Kommunalpolitik, in der Kirchengemeinde, in den Schulen anstehen?

 

Wir leben in einer Welt, die immer schneller, immer komplizierter und unübersichlicher wird. Dabei verlieren wir viele Menschen und viele Dinge in unseer unmittelbaren Umgebung aus den Augen. Aus diesem Grund möchten wir gerne einen Gebetskreis gründen, der sich in regelmäßigen Abständen (nach Absprache) trifft und miteinander darüber ins Gespräch kommt, für wen oder was im Moment gerade ein Gebet wichtig sein könnte. All das Schöne und all das Schwere wollen wir dann im Gebet miteinander vor Gott bringen. Ich bin sicher, dass diese Gebete nicht unerhört bleiben werden, weil die Vorraussetzung für das Erhören von Gebeten darin liegt, dass wir uns bewusst machen, wo andere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

 

Sollten Sie Interesse haben, in diesem Kreis mit dabei zu sein, dann melden Sie sich bitte unter m.koch@kirche-niederseelbach.de oder 06127-7004928.

 

Ebenso freue ich mich, wenn Sie ein Gebetsanliegen haben. Wenn Sie möchten, dass für Sie oder eine andere Person gebetet wird, senden Sie mir bitte Ihr Anliegen und wir werden es in das Gebet mit einschließen.


Herzliche Grüße!

Michael Koch


Für besondere Augenblicke...

... unser Kirchenwein, ein hervorragender Rheingau Riesling aus dem Bio-Weingut Jakob Chist, Rüdesheim.

Bei einer Weinprobe am 2010 wurde dieser Wein von Gemeindegliedern zum Sieger gekürt und darf nun die Johanneskirche auf dem Etikett tragen. Sie können diesen besonderen Wein für 6,- € (0,75l) im Pfarramt käuflich erwerben.

Mit jeder Flasche Kirchenwein unterstützen Sie unsere Kinder- und Jugendarbeit!

Herzlichen Dank!