Herzlich Willkommen!

auf der Internetseite der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach mit den Orten Dasbach, Engenhahn, Oberseelbach und Lenzhahn.


Aktuelles

Treppenlift zu verschenken!

Möglicherweise ist in unserem Gemeindegebiet jemandem mit einem Treppenlifter geholfen?

Er ist selbstverstänlich voll funktionstüchtig, regelmäßig gewartet worden und hat immer gute Dienste geleistet.

Er geht über 15 Treppenstufen, mit links Drehung, ohne Wandbefestigung, wird also nur auf den Stufen montiert.

 

Bei Selbstabbau wäre das gute Stück kostenlos abzugeben. Bei Anlieferung: 500,- Euro.

Kontakt: 06127/2878


Gottesdienste im Mai

30.04. um 10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden (Pfr. M. Koch)

 

07.05. um 10.00 Uhr Elterngottesdienst in Dasbach (Pfr. M. Koch)

14.05. um 10.00 Uhr Konfirmation I in Dasbach (Pfr. M. Koch)

21.05. um 10.00 Uhr Konfirmation II in Niederseelbach (Pfr. M. Koch)

25.05. um 11.00 Uhr Himmelfahrt, Reinborn 1000jährige Linde (Pfr. M. Eisele & M. Koch)

28.05. um 10.00 Uhr Gottesdienst in Niederseelbach

 

 


Kinder- & Jugendchor unter neuer Leitung

Liebe Gemeinde,
n
ach Ostern werde ich die Freude haben als neue Chorleiterin mit dem Kinder- und Jugendchor zu singen! Darauf freue ich mich schon sehr!

Ich heiße Christina Kilb und bin angehende Grundschullehrerin für Musik und Grundschulbildung.
Am Donnerstag den 20. April geht es los. Damit steht auch der neue Probentag fest. Wir treffen uns immer donnerstags zu folgenden Zeiten:

16:00-17:00 Uhr: Notenhopser
17:00-18:30 Uhr: LaLuna

In großer Vorfreude Euch alle kennenzulernen und auf das gemeinsame Singen grüßt herzlich,

Eure Christina Kilb


Kochen mit Senioren

Kochen ist eine meiner Leidenschaften, vor allem schätze ich hier den Kontakt mit Menschen. Seit einigen Jahren gebe ich Kochkurse, unter anderem bei der Volkshochschule in Idstein und in der Eventküche eines lokalen Möbelhauses zu unterschiedlichen Kochthemen, meist aus der asiatischen Küche. Das Schöne am gemeinsamen Kochen, sind aber auch die Gespräche miteinander und das Kennenlernen. Gerade Senioren haben in der Küche einen reichen Erfahrungsschatz und wissen, wie mit einfachen Zutaten leckere Essen entstehen können. Ich denke hier können wir im Erfahrungsaustausch alle voneinander lernen und werden viel Spaß und Unterhaltung dabei haben.

Geplant ist das Kochen am letzten Dienstag im Monat ab 17:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Niederseelbach. Über eine Teilnehmerzahl von 6-8 Personen würde ich mich sehr freuen. Es entstehen keine Kursgebühren, nur die Kosten für die Zutaten werden auf die Teilnehmer umgelegt. Den Einkauf würde ich übernehmen, wie auch die Erstellung der Rezepte für den jeweiligen Kochkurs / Abend.

 

Meine Rezepte stammen meist aus der asiatischen Küche und werden Ihnen hoffentlich gefallen. Sie sind leicht umsetzbar und sehr schmackhaft. Bin aber auch für Vorschläge aus Ihren Reihen offen.

Ein gemütliches Abendessen bildet dann den Abschluss.

Anmeldung und weitere Informationen über das Pfarrbüro: Tel.Nr. 06127/7004928

Der erste Kurs startet voraussichtlich am 25. April 17 Anmeldeschluss dafür ist der 20. April.

 

Bei ausreichendem Interesse kann ggf. ein 2. Kochabend im Monat angeboten werden.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!

 

Liebe Grüße, Kitying Li-Kolb

 

Hier die weiteren Termine für 2017 mit der Bitte um Anmeldung:

 

25 April

 

30 Mai

 

27 Juni

 

26 September

 

24 Oktober

 

28 November

 

 


2. Tauffest im Idsteiner Land

Am 27. August 2017 gegen 14 Uhr wird es so weit sein: Mehrere Gemeinden aus dem Dekanat Rheingau-Taunus haben sich zusammengetan und feiern gemeinsam ein großes Tauffest. Mit der Botschaft „Gottes 'JA‘ zu Dir“ soll die Veranstaltung kleinen und großen Menschen ermöglichen, die Liebe Gottes in ihrem Leben in besonderer Weise sichtbar werden zu lassen.

 

Ein großes Fest wird der Gottesdienst für alle, die sich an diesem Tag selbst taufen lassen wollen. Sei es, weil sie oder ihre Eltern diesen Wunsch schon lange hegen, aber noch keine rechte Gelegenheit dazu gefunden haben. Sei es, dass sie erst in letzter Zeit den Entschluss gefasst haben, diesen sichtbaren Schritt des Glaubens zu gehen. Oder sei es, dass sie einfach das Fest ihrer Taufe an einem ungewöhnlichen Ort genießen wollen.

 

Ein besonderes Fest wird der Gottesdienst aber auch für die Gemeinden der Täuflinge, denn: Alle sind eingeladen, die Liebe Gottes mitzufeiern. Auf dem Gelände des Alteburger Marktes in Heftrich. An einem Ort, der etwas davon ausstrahlt, wie wunderbar Gott unsere Welt geschaffen hat. Und jeden Einzelnen in ihr.

 

Klar ist auch, dass jeder Einzelne hier seinen Platz haben wird, denn mit einem Massen-Event hat das Tauffest nichts zu tun. Auch wenn viele hundert Menschen aus mehreren Kirchengemeinden zusammen Gottesdienst feiern, wird jede einzelne Taufe nach einem gemeinsamen Beginn im kleineren Rahmen stattfinden. Schließlich ist es den Machern der Veranstaltung wichtig, dass die Taufe etwas mit der persönlichen Zuwendung Gottes zu tun hat und mit ihr auch die Zugehörigkeit zu einer konkreten Gemeinschaft verbunden ist.

 

Die Taufe, dieser besondere Tag im Leben eines Menschen und der ihn umgebenden Familie, soll auch den Anschluss an andere Tauffamilien und besonders die christliche Gemeinde vor Ort ermöglichen. Darum bieten die teilnehmenden Gemeinden noch vor den Sommerferien zwei Vormittage an, bei denen Interessierte Kontakte knüpfen und etwas über die geistlichen Hintergründe der Taufe erfahren können. Diese „Taufseminare“ finden am 3. Juni in Heftrich und am 24. Juni in Steinfischbach, jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Eingeladen sind dazu auch diejenigen, die erst einmal "schnuppern" wollen und sich noch nicht hundertprozentig sicher sind, ob sie sich oder ihre Kinder am Ende taufen lassen werden. Eine Anmeldung ist jederzeit im Gemeindebüro möglich.

 

Übrigens: Gottes „JA“ zu Dir kann man nicht nur am 27. August erleben. Sollte der Termin oder der Rahmen des Tauffestes Ihnen nicht zusagen – Taufen sind selbstverständlich auch weiterhin in jedem regulären Gottesdienst am Sonntagvormittag oder zu einem anderen Datum Ihrer Wahl möglich. Sprechen Sie Ihre Kirchengemeinde einfach darauf an!

 


KOMM MIT-Gottesdienste 2017

Jaaa, ich weiß... mittlerweile hat wohl jeder mitbekommen, dass 2017 für die Evangelische Kirche ein besonderes Datum ist. Und jaaa, ich weiß, dass das mit der Person Martin Luthers zu tun hat.

Und weil das mittlerweoile jeder weiß und es unzählige Veranstaltungen gibt, die sich mit Luther und seinem Wirken befassen, wollen wir dies in unseren KOMM MIT-Gottesdiensten eben gerade mal nicht tun. Für das Jahr 2017 haben wir uns vorgenommen mal Menschen in den Blick zu nehmen, die für die Reformation wichtig gewesen sind, die aber oft hinter der Person Luthers verschwinden. Wir freuen uns Menschen aus vergangener Zeit, die uns aber heute noch zu Vorbildern im Glauben werden können.

 

im März             "Martin Bucer - Bildung für alle!"

im Juni              "Jean Calvin und Huldreich Zwingli - Auftrag für alle!"

im September     "Thomas Müntzer - Gleichheit für alle!"

im November      "Philipp Melanchthon - Harmonie für alle!"

"Zwei Bier für ein Jahr Fegefeuer"

von Christian Weise

Es war ein Zeitsprung zu den Anfängen der Reformation, in die die Evangelische Kirchengemeinde Niederseelbach die über 80 Teilnehmer des Lutherdiners entführte. „Ein 50-köpfiges Team um Pfarrer Michael Koch hatte aus der „Guten Stube“ der Lenzenberghalle die „Schenke zum Seelbacher Grund“ aus dem Jahr 1517 gezaubert.

Viele der Besucher kamen gewandet: edle Fürsten, feine Damen, Burgfrauen, Mönche, Ritter und Bauern. Man kam sich vor, als wäre man mitten in der Geschichte. Wir haben die Bedeutung der Reformation für die Region hautnah miterlebt“, so eine 45-jährige Besucherin.

 

Teil der Geschichte sein, die Auswirkung Reformation miterleben

Gezeigt wurden vier Akte, die an vier Sonntagen nach der Messe in vier verschiedenen Jahren (1517 bis 1542) spielten. So bekamen die Gäste einen sehr guten Einblick, wie sich für die Menschen von damals die Zeiten veränderten und was die Reformation für die Region bedeutete. In dem von Vikarin Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba geschriebenen heiteren Theaterstück geht es um die Wirtstochter, die sich für die neuen Thesen von Martin Luther erwärmt. „Selber die Bibel lesen können, selber denken dürfen, Gottesdienste in deutscher Sprache hören“, und dem Wissen, „gut genug für Gott zu sein“, sind Gründe für sie, sich auf die Seite der neuen Lehre zu schlagen. Die beiden stets durstigen Bauern stimmen ihr da zu: „Den Singsang in der Kersch‘ mal verstehn‘, das wär‘ mal was“, so die Bauern Guckes und Christ. Die heiratsunwillige Wirtstochter wird von Jonathan, Diener des künftigen Fürstes Philipp, umworben und vom Ablasshändler Johann, der durch die neuen Thesen seine Felle davon schwimmen sieht, bedroht. Er unterlässt nichts, damit alles so bleibt wie es ist und die Anhänger der neuen Lehre am besten als Ketzer verurteilt werden. Die Wirtstochter bietet ihm dennoch mutig die Stirn: „Habt ihr Angst, die Leute hier könnten auf einmal die Bibel selber lesen?“, fragt sie ihn kühn. Der Wirt des Hauses bietet dem Ablasshändler dagegen seelenruhig immer „zwei Bier gegen ein Jahr Fegefeuer?“ an.

 

Der Traum einer Kirche in Dasbach

Bauer Guckes träumt indessen von einer Kirche mitten in Dasbach, damit er nicht immer nach Wolfsbach gehen muss. Was er sowieso nie tut, sondern immer zur Messe nach Niederseelbach. Das mit der Kirche in Dasbach wird nichts, so die Meinung der Wirtshausgäste. „Eine Kirche in Dasbach? Vorher muss es aber noch Feuer vom Himmel regnen oder es wird irgendwann mal einen vereinten Turn- und Sportverein in Niederseelbach geben“, so sein Freund Christ unter dem Gelächter und Beifall der Gäste.

Und dann sind da noch die Pfarrer des Ortes, die gleich zweimal sterben, weil ihnen die ganze Aufregung um die neue Theologie, die scharfen Vorwürfe der Vertreter der alten Lehre sowie die Vorstellung es könnte mal ein „Evangelischer“ Pfarrer in Niederseelbach werden, zu viel für ihr Herz ist. „Das ist wohl ein Fall für den Schreiner Ernst“, so der Wirt beim Anblick der Toten trocken.

 

Menü der Extraklasse

Zwischen den Akten reicht der Niederseelbacher Chefkoch Robert Standfuß und sein Team vom „Käfer‘s“ aus dem Kurhaus Wiesbaden ein Menü, das keine Wünsche offen lässt: „Linsenschaumsüppchen mit röschem Entenspeck, Rote Beete Carpaccio mit Bachseibling aus dem Rauch oder Krumme Krapfen mit Grüner Soße“, gibt es unter anderem als Vorspeise. Auch der Hauptgang und die Nachspeise, für die extra 100 Lutherrosen aus Zuckerguss angefertigt wurden, sind „ein Gedicht“, so Dekan Klaus Schmid. In der liebevoll geschmückten Schenke, bedienen Jugendliche die Gäste unter den wachen und freundlichen Augen von Alexandra Standfuß. So professionell und eingespielt, als ob sie nie etwas Anderes getan hätten.

 

Eine Nonne wird evangelisch

Nach dem Hauptgang überschlagen sich die Ereignisse: Die Nonne im Wirtshaus bekennt sich zu ihrem neuen Glauben: „Ich bin gewachsen im Leben und im Glauben“, betont sie. „Ich habe erfahren, dass Gott gnädig ist und ich nichts tun kann, was mich von ihm trennen würde. Ich lebe meinen Glauben selbst, denke selbst und handle selbst und tue nicht das, was andere mir vorschreiben“, ruft sie voller Inbrunst. „Ich bin Evangelisch!“ schreit sie laut und reißt dabei ihre Nonenhaube vom Kopf. Die Wirtstochter ergänzt: „Ich habe gelernt, dass Christus allein mir meine Sünden vergibt, nicht scheinheilige Männer in bunten Gewändern. Ich habe erlebt, dass das Leben, Bibellesen und Beten mit Anderen mich Gott spüren lässt. Ich habe gelernt, dass ich durch meinen neuen Glauben freier und selbstbewusster leben kann.“

Zum Schluss geht die Geschichte auch für den verarmten ehemaligen Ablasshändler Johann gut aus. „Die Menschen kaufen die Ablassbriefe nicht mehr, weil sie wissen, dass Gott ihnen ohne Gegenleistung vergibt“, so die Nonne. „Wenn unser Glaube nicht die Liebe von den Nächsten lehrt, dann ist er nichts wert“, so ihr Fazit. Aus diesem Grund reichen sie und die Wirtstochter ihrem ehemaligen Feind die Hand.

Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba ist es mit dem Stück gelungen eine Menge Lokalkolorit und Witz hineinzuschreiben und gleichzeitig historische, wie theologische Akzente zu setzen. Die Argumente sind gut verständlich und zeigen, worum es den Reformatoren damals ging und was für eine große Rolle Frauen bei der Verbreitung des reformatorischen Gedankenguts gespielt haben. Die zwölf Darsteller, darunter Schauspieler der „Lenzhahner Spaßbühne“, haben an diesem Abend mit ihrer Darstellung und Freude am Spiel so manchen professionellen Schauspieler in den Schatten gestellt. „An diesem Abend stimmt einfach alles“, so das Fazit der Gäste.

Am 31. Oktober gibt es die Möglichkeit das Stück noch einmal zu sehen: Nach dem Gottesdienst zum Reformationstag in Dasbach, wird das Theaterstück im Dorfgemeinschaftshaus noch einmal aufgeführt.

Das Lutherdiner in Niederseelbach bildete den Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der Region, die dem Beginn der Reformation vor 500 Jahren gedenken und die reformatorischen Ideen feiern.


Pilgerwanderung durch die Johannesgemeinde

Anlässlich der Fusion zwischen der ev. Johanneskirche Niederseelbach und der ev. Kirche Dasbach zum 1.1.2017 unternahmen einige Gemeindeglieder am 15.1. 2017 bei recht guten Wetterbedingungen eine Pilgerwanderung. Zur Einstimmung gab es eine kurze Andacht von Pfarrer. Michael Koch und Pfarrvikarin Nadia Burgdorf zum Thema: „Macht Euch auf den Weg“ und nach dem Lied „Nun geht auf neuen Wegen“ machte sich die 32 köpfige Pilgergruppe auf den Weg Richtung Dasbach. Auf der Strecke gab es 7 Stationen mit den „ICH BIN WORTEN“ des Evangelisten Johannes, begleitet von dem Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“, sowie eine Schweigephase über mehrere Minuten. Am Limesturm konnte man sich bei einer Tee-und Punschpause etwas wärmen. Von dort hatte man auch einen herrlichen Blick über das schneebedeckte Gemeindegebiet. Mit einer Schlussandacht in der sehr schön neu ausgestatteten Johanneskapelle in Dasbach wurde die Pilgerwanderung beendet. Bei einem anschließenden Beisammensein mit netten Gesprächen, heißem Apfelwein und Würstchen wurde das neue WIR-Gefühl schon spürbar und jetzt liegt es an allen Gemeindegliedern, dass die Gemeinden zusammen wachsen.  Eine gute Zusammenarbeit ist das Ziel des Weges!

 

 

 

Ulla Schulze-Falck-Moos / Margit Mohr

 


"Allein aus Glauben" - Die Reformation und Ich

Gemeindeseminar in der Passionszeit, jetzt anmelden!

„Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ (Römer 1, 17)

Mit diesem Satz des Apostels Paulus öffnete sich für Martin Luther ein ganz neuer Zugang zu Gott, zum Glauben und damit auch zu sich selbst. Allein der Glaube macht Dich gerecht vor Gott, keine Kirche, keine Leistungen oder Werke… einzig und allein im Glauben werde ich mir bewusst, das Gott mich liebevoll ansieht, dass er es gut mit mir meint und mir immer wieder einen neuen Anfang schenken will.

Eine wunderbare Erkenntnis, die sich durch die Reformation verbreitet hat und an verschiedenen Stellen ganz unterschiedliche Gestalt angenommen hat. Wer waren die großen Köpfe der Reformation? Was waren die wesentlichen Ideen? Wie hat sich die Gesellschaft durch die Reformation verändert? Und vor allem… was hat diese Bewegung, die vor 500 Jahren begonnen hat, mit uns heute zu tun? Wie können die Gedanken der Reformation auch heute noch unseren ganz persönlichen Glauben beeinflussen und prägen?

 

Genau darum soll es in unserem Glaubensseminar „Allein aus Glauben!“ gehen, das wir in der Passionszeit miteinander erleben werden.

 

Ab Aschermittwoch (1. März 2017) werden wir uns in der Passionszeit immer mittwochs von 19.00 bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus treffen, um in die Welt der Reformation einzutauchen.
Wir freuen uns auf eine besinnliche, geistreiche und gewinnbringende Zeit miteinander!

 

 

Die Anmeldung finden Sie auf dem Flyer, der hier als Download zur Verfügung steht. Alternativ können Sie sich auch gerne an das Evangelische Pfarramt Niederseelbach wenden. 06127-7004928 oder pfarramt@kirche-niederseelbach.de

 

 

Download
Hier der Info-Flyer für unser Gemeindeseminar, über den Sie sich auch anmelden können.
Flyer Gemeindeseminar 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB

Fusion unserer Kirchengemeinden

Seit dem 1. Januar sind wir die Ev. Johannesgemeinde!

Am 15. Januar wewrden wir die Fusion mit einem Pilgergottesdienst von Niederseelbach nach Dasbach feiern. Um 10.00 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Johanneskirche. Am Ziel in Dasbach werden wir dann noch etwas Zeit zum Feiern haben.

Wir freuen uns, dieses besondere Ereignis gemeinsam mit Ihnen zu "begehen"!


Herbstsynode der EKHN - Worum geht's?


Stoppt das Morden in Syrien!

Pfarrerinnen und Pfarrer wollen ein Zeichen setzen: Trauerflor und Online-Petition

 

Das Leiden der Menschen in weiten Teilen Syriens ist bereits seit Beginn des Krieges unbeschreiblich hart. Und trotz aller bisherigen Initiativen geht der Krieg dort mit zunehmender Härte weiter.

 

Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus wollen nicht länger tatenlos zuschauen, sondern setzen jetzt ein Zeichen, um ihrer Ohnmacht Ausdruck zu verleihen. „Stoppt das Morden in Syrien, tragen wir im November einen Trauerflor als hilflos-mächtiges Zeichen“, ist die Idee, die Pfarrer Markus Eisele aus Heftrich initiiert hat. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, möchte er so ein Zeichen setzen.

 

„Lasst uns im November Trauer tragen“, ermutigen Markus Eisele sowie die Kollegen die Menschen: „Ein Trauerflor am Arm. Egal wo. Privat. Öffentlich. In der Schule. Am Arbeitsplatz. In der Kirche. Wir setzen ein hilflos-mächtiges Zeichen. Die Politiker in Deutschland und der EU bitten wir inständig, alle Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, sich für die leidenden Menschen einzusetzen. Wir schweigen nicht weiter! Gemeinsam werden wir hörbar und sichtbar.“

 

Zusätzlich werden Traueranzeigen in den sozialen Netzwerken gepostet, auf der zu lesen ist: „Wir trauern um Kinder, Frauen und Männer, die im Krieg in Syrien ihr Leben lassen mussten und fordern: Stoppt das Morden in Syrien! Helft den leidenden Menschen!“ Zeitgleich läuft eine Online Petition, die an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Außenminister Frank-Walter Steinmeier und an den Innenminister Thomas de Maizière gerichtet ist.

 

Hier kann man sich direkt eintragen: https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-das-morden-in-syrien

 

 


EKD Pressemitteilungen

Evangelische Kirche in Deutschland: Presse

„Vergib uns unsere Schuld‟ (Mo, 24 Apr 2017)
EKD bittet Nachfahren des Völkermords im früheren Deutsch-Südwestafrika um Vergebung
>> mehr lesen

Begrüßungsgeschenk für einen guten Start im Pfarramt (Fr, 21 Apr 2017)
Das VELKD-Projekt „Ordinandentasche‟ wird fortgeführt und erweitert
>> mehr lesen


Gabenbörse, "Spende, was Du kannst"

Wir freuen sehr, dass die Idee unserer Gabenbörse „Spende, was Du kannst“ auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Über 70 Gabenspenden sind mittlerweile bei uns eingegangen und warten nur darauf abgerufen und genutzt zu werden.

 

Sollten Sie eine der Gabenspende in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Mail (m.koch@kirche-niederseelbach.de) oder Telefon (06127-7004928) im Pfarramt, wir werden die Kontakte weitervermitteln.

 

Zum Gabenkatalog bitte HIER klicken.


Was bitte ist ein Antependium?

Antependium……….? Antependium!

 

Um mich herum der Kirchenvorstand, natürlich die Küsterin, der Pfarrer, alle wussten Bescheid, was ein Antependium ist. Ich musste mich erst einmal schlau machen, bis mir klar wurde, dass sich hinter diesem ominösen Wort die Schmucktücher vor dem Altar und vor der Kanzel verbergen und dass diese Tücher je nach Zeit im Kirchenjahr und bei bestimmten Festen mit einem vorgegebenen Farbton verknüpft sind: Grün, violett, rot, schwarz und weiß.

 

Ich machte mich an die Arbeit, studierte Entwürfe, betrachtete uralte Kostbarkeiten, von denen ich viele in gotischen Kirchen fand.

 

Welches Motiv könnte in unsere Johanneskirche passen? Was kann ich überhaupt verwirklichen?

 

Auch nach langem Suchen fand ich keinen Entwurf, der mich ganz überzeugte, aber dann hatte ich eine Idee: Die volle Ähre mit den dicken Samenkörnern, die - in den Boden gefallen - wieder neue Halme entwickeln. Für mich ein treffendes Symbol für die zahlreichen Geschenke, die wir aus Gottes Hand empfangen. Er gibt uns Brot und damit alles, was wir zum Leben brauchen.

 

Nun fehlte noch ein passendes Motiv für das kleinere Antependium an der Kanzel. Dieses fand ich schließlich in meinem Konfirmationsspruch: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der wird Frucht bringen, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Johannes 15,5) (Damals vor mehr als 60 Jahren hatte man keinen Einfluss auf die Wahl des Spruches.)

 

Brot und Wein als Geschenke Gottes, Brot und Wein als Symbole für das, was uns im Abendmahl verbindet. Brot und Wein als Zeichen der Gemeinschaft und des Bundes mit Jesus Christus. Wir werden durch ihn gestärkt, haben die Kraft durch ihn und mit ihm unser Leben zu meistern.

 

So empfinde ich die bildliche Darstellung dieser Motive auch als Dank an GOTT.

 

von Waltraut Digel

 


Bitte jetzt schon anmelden!!!

Das Jahr 2017 ist für uns als Evangelische Kirche ein ganz besonderes Jahr! Vor 500 Jahren - am 31. Oktober 1517 - soll Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben. Ein Ereignis, das die Reformation ausgelöst hat und den Anfang einer neuen Konfession begründet hat.

Dem Zufolge wird das Jahr 2017 in unserer Gemeinde aber auch weit darüber hinaus gefüllt sein mit Angeboten und Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Reformation auseinandersetzen. Eine ganz besondere und herausragende Veranstaltung wird sicherlich der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg sein… eine Veranstaltung, die wir unter keinen Umständen verpassen möchten! Wir wollen gemeinsam mit vielen Menschen den Kirchentag erleben und miteinander feiern! Haben Sie Lust mitzukommen? Was erwartet Sie?

 

Anreise am 24. Mai mit dem Zug nach Berlin, Unterkunft in einer Jugendherberge am Wannsee oder in privaten Unterkünften, am 28. Mai zum Abschlussgottesdienst nach Wittenberg und von dort mit dem Bus wieder nach Hause.

Zudem erwartet Sie natürlich ein überragendes Programm, das Sie unter https://www.kirchentag.de/ einsehen können, eine gute Gemeinschaft mit Menschen aus anderen Gemeinden und sicherlich viele unvergessliche Momente!

Die Teilnahme an einem solchen Großereignis muss frühzeitig geplant und organisiert werden. Sollten Sie also Lust auf den Kirchentag bekommen haben, dann melden Sie sich bitte so früh wie möglich im Pfarramt! Danke!

 

Evangelisches Pfarramt Niederseelbach

Pfarrer Michael Koch

Tel: 06127 – 7004928

Fax: 06127-7004913

Email: pfarramt@kirche-niederseelbach.de


Wie ein Vogel...

Ein Dronenflug über unsere schöne Johanneskirche. Dieses Video wurde uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.below-surface.com



Gebete sind wichtig für die Gemeinschaft!

Wissen Sie, wie es Ihrem Nachbarn geht? Wer gerade krank, alleine oder traurig ist? Wer sich freuen kann, weil etwas Wunderbares im Leben passiert ist? Welche wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der Kommunalpolitik, in der Kirchengemeinde, in den Schulen anstehen?

 

Wir leben in einer Welt, die immer schneller, immer komplizierter und unübersichlicher wird. Dabei verlieren wir viele Menschen und viele Dinge in unseer unmittelbaren Umgebung aus den Augen. Aus diesem Grund möchten wir gerne einen Gebetskreis gründen, der sich in regelmäßigen Abständen (nach Absprache) trifft und miteinander darüber ins Gespräch kommt, für wen oder was im Moment gerade ein Gebet wichtig sein könnte. All das Schöne und all das Schwere wollen wir dann im Gebet miteinander vor Gott bringen. Ich bin sicher, dass diese Gebete nicht unerhört bleiben werden, weil die Vorraussetzung für das Erhören von Gebeten darin liegt, dass wir uns bewusst machen, wo andere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

 

Sollten Sie Interesse haben, in diesem Kreis mit dabei zu sein, dann melden Sie sich bitte unter m.koch@kirche-niederseelbach.de oder 06127-7004928.

 

Ebenso freue ich mich, wenn Sie ein Gebetsanliegen haben. Wenn Sie möchten, dass für Sie oder eine andere Person gebetet wird, senden Sie mir bitte Ihr Anliegen und wir werden es in das Gebet mit einschließen.


Herzliche Grüße!

Michael Koch


Für besondere Augenblicke...

... unser Kirchenwein, ein hervorragender Rheingau Riesling aus dem Bio-Weingut Jakob Chist, Rüdesheim.

Bei einer Weinprobe am 2010 wurde dieser Wein von Gemeindegliedern zum Sieger gekürt und darf nun die Johanneskirche auf dem Etikett tragen. Sie können diesen besonderen Wein für 6,- € (0,75l) im Pfarramt käuflich erwerben.

Mit jeder Flasche Kirchenwein unterstützen Sie unsere Kinder- und Jugendarbeit!

Herzlichen Dank!