Herzlich Willkommen!

auf der Internetseite der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach mit den Orten Dasbach, Engenhahn, Oberseelbach und Lenzhahn.


Aktuelles

Gottesdienste im September

27.08. um 10.00 Uhr Laborgottesdienst in Niederseelbach

03.09. um 10.00 Uhr GD in Dasbach (Pfr. R. Wolter)

03.09. um 11.15 Uhr GD in Niederseelbach (Vik. N. Burgdorf)

10.09. um 17.00 Uhr KOMM MIT-GD im Gemeindehaus (Vik. S. Burgdorf)

17.09. um 14.00 Uhr Open-Air-GD in Lenzhahn (Pfr. M. Koch / N. Burgdorf)

24.09. um 10.00 Uhr Labor-GD in Niederseelbach (Pfr. M. Koch)

01.10. um 14.00 Uhr Erntedank in Dasbach, Scheune Conradi (Pfr. M. Koch)


Teenie Treff

 Bis Du zwischen 12 und 16 Jahre alt und hast Lust Dich mit jungen Leuten zu treffen, auszutauschen und etwas mit ihnen zu unternehmen?

In der Johannesgemeinde Niederseelbach bist Du willkommen!

 

Samstag, 9. September

in den Kletterpark nach Wiesbaden (bitte vorher anmelden)

 

für die 15 und 16 Jährigen eine Woche Taizé in Frankreich vom 15. - 22. Oktober Herbstferien(bitte vorher anmelden)

 

10.November um 18.30 Uhr

Pizza selber machen und selber essen

 

Freitag, 1.Dezember um 18.30 Uhr - Ein Lebensbild über Nick Vujicic. Ein Mann ohne Arme und Beine.

 

Für die Woche in Taizé musst Du Dich gesondert anmelden, ansonsten kannst Du spontan kommen.

 

Anmeldungen und Flyer bekommst Du über das Pfarrbüro oder bei anette_koerber@t-online.de, Handy: 0151/16142438.

 


Pfadfinder bald auch in unserer Gemeinde!

Freundschaft, Gemeinschaft, Abenteuer und Naturverbundenheit… wo kann man all das erleben? Natürlich bei den Pfadfindern! Und ab Herbst werden auch die Kinder in unserer Gemeinde diese wertvollen Dinge miteinander erleben und erfahren können. 3 Jugendliche, die in den letzten Jahren die Jugendleiterausbildung absolviert haben, haben sich von dieser Idee begeistern lassen und wollen nun ihre Begeisterung an viele Kinder in unserer Gemeinde weitergeben. 

 

Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen Gemeinschaft miteinander zu gestalten, christliche Werte zu erleben und sich selbst als Teil einer Gruppe zu erfahren, in der jeder Einzelne wichtig ist.

 

Wir treffen uns jeweils am letzten Freitag im Monat von 17.00 bis 19.00 Uhr im Gemeindehaus. Dort erwartet Euch eine gemeinsame Zeit, in der gespielt, gebaut oder kreativ gearbeitet wird. Erfahrungen in der freien Natur, Pfade abseits der normalen Wege, Lagerfeuer, Singen und Zelten, all das erwartet Euch zudem an mehreren Wochenenden im Jahr oder auch in den Ferien.

Hier die Termine für 2017:

25. August

29. September

27. Oktober

24. November

15. Dezember

 

Wir freuen uns auf Euch!

 


Neues von den Chören...

Ihr Lieben,

vier Monate sind inzwischen vergangen und es liegt eine gesangsreiche, musikalische und wunderbare gemeinsame Zeit hinter uns. Die Notenhopser haben viel gesungen, zusammen mit Instrumenten musiziert, getanzt, Musik in und am Körper gespürt und einfach auch mal nur mit geschlossenen Augen aufgenommen, Rhythmisches erfahren und Töne gepflückt.

LaLuna kann man inzwischen als kleines Vokalensemble ansehen, in dem stimmbildungstechnisch und an mehrstimmigen A-Capella-Stücken, Kanons, alten und neuen Liedern gearbeitet wird.

Jede Chorstunde war eine große Freude und ich freue mich schon sehr auf unseren ersten gemeinsamen Auftritt von den Notenhopsern nach den Sommerferien beim Kreativ-Markt in der Lenzenberghalle in Niederseelbach am 20. August (ab 11 Uhr). Dort werden wir einen kleinen Einblick geben in das, was wir alles in der Chorstunde bereits erlebt, getanzt, musiziert und gesungen haben.

Am 1. Oktober wollen wir um 14.00 Uhr gemeinsam den Erntedankgottesdienst in Dasbach feiern und am 29. Oktober werden LaLuna beim Spätgottesdienst in Niederseelbach um 18.00 Uhr singen.

Danach heißt es auch schon, sich auf das gemeinsame Konzert am traditionellen Weihnachtsmarkt an der Johanneskirche in Niederseelbach am 17. Dezember vorzubereiten mit Weihnachtsliedern aus aller Welt.

Alle die, die gerne singen, sind herzlich eingeladen in die Chorstunde hinein zu schnuppern, unseren Chor zu bereichern und um zu sehen, dass ein Wiederkommen Freude macht.

Wir singen immer donnerstags von 16 bis 16:55 Uhr (Notenhopser) und von 17 bis 18:30 (LaLuna).

 

Singfreudige Grüße und in großer Vorfreude auf das Kommende,

 

Christina Kilb

 


Ausflug in den Kuhstall - ein besonderer KidsDay

Am 13. Mai machten sich 10 Kinder aus dem Kids Day in Niederseelbach, mit Gummistiefel bewaffnet,  auf den Weg nach Hünfelden/Gnadenthal. Dort lebt eine Kommunität, die unter anderem einen Biobauernhof mit Schafen und Kühen bewirtschaftet.

 

Außerdem fließt der Wörsbach durch den kleinen Ort.

 

Die Kinder bekamen zunächst eine „private Führung“ von einem Mädchen, das dort schon einmal einige Tage auf Klassenfahrt war und sich deshalb dort sehr gut auskannte. Danach stand ein Picknick am Bach an. Schon der Bach besaß eine große Anziehungskraft. Gerne wären die Kinder in den Bach gesprungen. Doch mussten sie sehr gut aufpassen, dass das Wasser nicht in die Stiefel hinein schwappte. 

 

Das eigentliche Ziel aber war: beim Stalldienst im Kuhstall mitzuhelfen.

 

Die Kinder durften auf den Strohboden und über Rampen Stroh in die Kuhboxen werfen, mit Heugabeln das Gras in die Futterraufen für die Kühe werfen. Vierzig Kühe zu füttern, ist wirklich anstrengende Knochenarbeit! Außerdem durften die Kinder das Melken selbst ausprobieren, sowohl mit der Hand als auch mit der Melkmaschine. Zum Schluss konnten sich die Kinder in ihren mitgebrachten Gefäßen Milch zapfen.

 

Übrigens kann das jeder, der in Gnadenthal vorbeikommt. Der Liter Biomilch kostet 0.80 €.

 

Müde, ja sogar etwas erschöpft, aber um ein unvergessenes Erlebnis reicher, fuhren die Kinder gegen 19 Uhr nach Hause.

 

Der nächste Kids Day in Niederseelbach findet dann wieder zur gewohnten Zeit von 15 – 18 Uhr im Gemeindehaus am 10. Juni statt.

 


Die Impulspost und die Sehnsucht nach der Gnade Gottes

Sie sehen gut aus. Sie sind wertvoll. Sie werden gebraucht. Sie sind heilig! Diese Sätze hören die meisten Menschen in unserer Leistungsgesellschaft eher selten. Hoch ist der Druck, gut auszusehen und immer Spitzenleistungen zu erbringen und gleichzeitig alle Lebensbereiche gut zu meistern. Viele kennen die Zweifel, ob die eigene Leistung ausreicht und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Du siehst gut aus. Du bist wertvoll. Du wirst gebraucht. Das sind kleine Sätze mit großer

 

Wirkung: Da schätzt mich jemand, auch wenn ich es selbst schon nicht mehr tue und aufgegeben habe. Das tut gut, das macht Mut und das spornt an.

 

Aber es kommt noch besser: Du bist heilig! Also auch Gott schätzt mich, glaubt an mich! Für Martin Luther war das die größte Entdeckung, die er während seines Bibelstudiums machte. Eine Entdeckung, die mit der Reformation die Welt veränderte. Damals meinten die Menschen, sie müssten große Leistungen erbringen – gute Werke –, um Gott zu beeindrucken. Doch Martin Luther erkannte, dass das gar nicht der Fall war: Gott liebt uns und nimmt uns an. Für jeden Einzelnen gilt: „Du musst nichts leisten, um von Gott geliebt zu werden.“ Alles, was du tun musst, ist das zu glauben, also ganz auf Gott zu vertrauen.

 

Geheiligt sind wir nicht, weil wir etwa vollkommen wären, sondern weil wir durch unsere Taufe zu Gott gehören. Nach seinem Ebenbild hat uns Gott, der heilig ist, geschaffen. Wir sind also kostbar, wertvoll. Die anderen auch. Ist damit egal, was wir ansonsten tun? Nein. Entscheidend ist aber die Reihenfolge. Nicht unsere eigenen guten Taten erzeugen Gottes Liebe, sondern Gottes Liebe erzeugt in uns den Antrieb zu guten Taten.

 

Die Impulspost im Mai 2017 greift damit zu Beginn des Reformationssommers ein zentrales evangelisches Thema auf: die Sehnsucht nach der Gnade Gottes. Sie soll vermitteln, dass Gott anders auf die Menschen schaut. Sie beschäftigt sich mit den Zweifeln und der Lebensrealität der Menschen von heute und macht gleichzeitig Christinnen und Christen Mut: „Du musst ernster nehmen, dass Du ein Heiliger bist, als dass Du Hans oder Kunz heißt“. (Martin Luther)

 

Mehr Informationen unter: http://www.ekhn.de/aktuell/leistung-musse/leistung-musse-startseite.html

 


Wichtige Entscheidungen auf  der Frühjahrssynode 2017


Was ist eigentlich eine Synode?


Kinder- & Jugendchor unter neuer Leitung

Liebe Gemeinde,
n
ach Ostern werde ich die Freude haben als neue Chorleiterin mit dem Kinder- und Jugendchor zu singen! Darauf freue ich mich schon sehr!

Ich heiße Christina Kilb und bin angehende Grundschullehrerin für Musik und Grundschulbildung.
Am Donnerstag den 20. April geht es los. Damit steht auch der neue Probentag fest. Wir treffen uns immer donnerstags zu folgenden Zeiten:

16:00-17:00 Uhr: Notenhopser
17:00-18:30 Uhr: LaLuna

In großer Vorfreude Euch alle kennenzulernen und auf das gemeinsame Singen grüßt herzlich,

Eure Christina Kilb


Kochen mit Senioren

Kochen ist eine meiner Leidenschaften, vor allem schätze ich hier den Kontakt mit Menschen. Seit einigen Jahren gebe ich Kochkurse, unter anderem bei der Volkshochschule in Idstein und in der Eventküche eines lokalen Möbelhauses zu unterschiedlichen Kochthemen, meist aus der asiatischen Küche. Das Schöne am gemeinsamen Kochen, sind aber auch die Gespräche miteinander und das Kennenlernen. Gerade Senioren haben in der Küche einen reichen Erfahrungsschatz und wissen, wie mit einfachen Zutaten leckere Essen entstehen können. Ich denke hier können wir im Erfahrungsaustausch alle voneinander lernen und werden viel Spaß und Unterhaltung dabei haben.

Geplant ist das Kochen am letzten Dienstag im Monat ab 17:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Niederseelbach. Über eine Teilnehmerzahl von 6-8 Personen würde ich mich sehr freuen. Es entstehen keine Kursgebühren, nur die Kosten für die Zutaten werden auf die Teilnehmer umgelegt. Den Einkauf würde ich übernehmen, wie auch die Erstellung der Rezepte für den jeweiligen Kochkurs / Abend.

 

Meine Rezepte stammen meist aus der asiatischen Küche und werden Ihnen hoffentlich gefallen. Sie sind leicht umsetzbar und sehr schmackhaft. Bin aber auch für Vorschläge aus Ihren Reihen offen.

Ein gemütliches Abendessen bildet dann den Abschluss.

Anmeldung und weitere Informationen über das Pfarrbüro: Tel.Nr. 06127/7004928

Der erste Kurs startet voraussichtlich am 25. April 17 Anmeldeschluss dafür ist der 20. April.

 

Bei ausreichendem Interesse kann ggf. ein 2. Kochabend im Monat angeboten werden.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!

 

Liebe Grüße, Kitying Li-Kolb

 

Hier die weiteren Termine für 2017 mit der Bitte um Anmeldung:

 

25 April

 

30 Mai

 

27 Juni

 

26 September

 

24 Oktober

 

28 November

 

 


2. Tauffest im Idsteiner Land

Am 27. August 2017 gegen 14 Uhr wird es so weit sein: Mehrere Gemeinden aus dem Dekanat Rheingau-Taunus haben sich zusammengetan und feiern gemeinsam ein großes Tauffest. Mit der Botschaft „Gottes 'JA‘ zu Dir“ soll die Veranstaltung kleinen und großen Menschen ermöglichen, die Liebe Gottes in ihrem Leben in besonderer Weise sichtbar werden zu lassen.

 

Ein großes Fest wird der Gottesdienst für alle, die sich an diesem Tag selbst taufen lassen wollen. Sei es, weil sie oder ihre Eltern diesen Wunsch schon lange hegen, aber noch keine rechte Gelegenheit dazu gefunden haben. Sei es, dass sie erst in letzter Zeit den Entschluss gefasst haben, diesen sichtbaren Schritt des Glaubens zu gehen. Oder sei es, dass sie einfach das Fest ihrer Taufe an einem ungewöhnlichen Ort genießen wollen.

 

Ein besonderes Fest wird der Gottesdienst aber auch für die Gemeinden der Täuflinge, denn: Alle sind eingeladen, die Liebe Gottes mitzufeiern. Auf dem Gelände des Alteburger Marktes in Heftrich. An einem Ort, der etwas davon ausstrahlt, wie wunderbar Gott unsere Welt geschaffen hat. Und jeden Einzelnen in ihr.

 

Klar ist auch, dass jeder Einzelne hier seinen Platz haben wird, denn mit einem Massen-Event hat das Tauffest nichts zu tun. Auch wenn viele hundert Menschen aus mehreren Kirchengemeinden zusammen Gottesdienst feiern, wird jede einzelne Taufe nach einem gemeinsamen Beginn im kleineren Rahmen stattfinden. Schließlich ist es den Machern der Veranstaltung wichtig, dass die Taufe etwas mit der persönlichen Zuwendung Gottes zu tun hat und mit ihr auch die Zugehörigkeit zu einer konkreten Gemeinschaft verbunden ist.

 

Die Taufe, dieser besondere Tag im Leben eines Menschen und der ihn umgebenden Familie, soll auch den Anschluss an andere Tauffamilien und besonders die christliche Gemeinde vor Ort ermöglichen. Darum bieten die teilnehmenden Gemeinden noch vor den Sommerferien zwei Vormittage an, bei denen Interessierte Kontakte knüpfen und etwas über die geistlichen Hintergründe der Taufe erfahren können. Diese „Taufseminare“ finden am 3. Juni in Heftrich und am 24. Juni in Steinfischbach, jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Eingeladen sind dazu auch diejenigen, die erst einmal "schnuppern" wollen und sich noch nicht hundertprozentig sicher sind, ob sie sich oder ihre Kinder am Ende taufen lassen werden. Eine Anmeldung ist jederzeit im Gemeindebüro möglich.

 

Übrigens: Gottes „JA“ zu Dir kann man nicht nur am 27. August erleben. Sollte der Termin oder der Rahmen des Tauffestes Ihnen nicht zusagen – Taufen sind selbstverständlich auch weiterhin in jedem regulären Gottesdienst am Sonntagvormittag oder zu einem anderen Datum Ihrer Wahl möglich. Sprechen Sie Ihre Kirchengemeinde einfach darauf an!

 


KOMM MIT-Gottesdienste 2017

Jaaa, ich weiß... mittlerweile hat wohl jeder mitbekommen, dass 2017 für die Evangelische Kirche ein besonderes Datum ist. Und jaaa, ich weiß, dass das mit der Person Martin Luthers zu tun hat.

Und weil das mittlerweoile jeder weiß und es unzählige Veranstaltungen gibt, die sich mit Luther und seinem Wirken befassen, wollen wir dies in unseren KOMM MIT-Gottesdiensten eben gerade mal nicht tun. Für das Jahr 2017 haben wir uns vorgenommen mal Menschen in den Blick zu nehmen, die für die Reformation wichtig gewesen sind, die aber oft hinter der Person Luthers verschwinden. Wir freuen uns Menschen aus vergangener Zeit, die uns aber heute noch zu Vorbildern im Glauben werden können.

 

im März             "Martin Bucer - Bildung für alle!"

im Juni              "Jean Calvin und Huldreich Zwingli - Auftrag für alle!"

im September     "Thomas Müntzer - Gleichheit für alle!"

im November      "Philipp Melanchthon - Harmonie für alle!"

"Zwei Bier für ein Jahr Fegefeuer"

von Christian Weise

Es war ein Zeitsprung zu den Anfängen der Reformation, in die die Evangelische Kirchengemeinde Niederseelbach die über 80 Teilnehmer des Lutherdiners entführte. „Ein 50-köpfiges Team um Pfarrer Michael Koch hatte aus der „Guten Stube“ der Lenzenberghalle die „Schenke zum Seelbacher Grund“ aus dem Jahr 1517 gezaubert.

Viele der Besucher kamen gewandet: edle Fürsten, feine Damen, Burgfrauen, Mönche, Ritter und Bauern. Man kam sich vor, als wäre man mitten in der Geschichte. Wir haben die Bedeutung der Reformation für die Region hautnah miterlebt“, so eine 45-jährige Besucherin.

 

Teil der Geschichte sein, die Auswirkung Reformation miterleben

Gezeigt wurden vier Akte, die an vier Sonntagen nach der Messe in vier verschiedenen Jahren (1517 bis 1542) spielten. So bekamen die Gäste einen sehr guten Einblick, wie sich für die Menschen von damals die Zeiten veränderten und was die Reformation für die Region bedeutete. In dem von Vikarin Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba geschriebenen heiteren Theaterstück geht es um die Wirtstochter, die sich für die neuen Thesen von Martin Luther erwärmt. „Selber die Bibel lesen können, selber denken dürfen, Gottesdienste in deutscher Sprache hören“, und dem Wissen, „gut genug für Gott zu sein“, sind Gründe für sie, sich auf die Seite der neuen Lehre zu schlagen. Die beiden stets durstigen Bauern stimmen ihr da zu: „Den Singsang in der Kersch‘ mal verstehn‘, das wär‘ mal was“, so die Bauern Guckes und Christ. Die heiratsunwillige Wirtstochter wird von Jonathan, Diener des künftigen Fürstes Philipp, umworben und vom Ablasshändler Johann, der durch die neuen Thesen seine Felle davon schwimmen sieht, bedroht. Er unterlässt nichts, damit alles so bleibt wie es ist und die Anhänger der neuen Lehre am besten als Ketzer verurteilt werden. Die Wirtstochter bietet ihm dennoch mutig die Stirn: „Habt ihr Angst, die Leute hier könnten auf einmal die Bibel selber lesen?“, fragt sie ihn kühn. Der Wirt des Hauses bietet dem Ablasshändler dagegen seelenruhig immer „zwei Bier gegen ein Jahr Fegefeuer?“ an.

 

Der Traum einer Kirche in Dasbach

Bauer Guckes träumt indessen von einer Kirche mitten in Dasbach, damit er nicht immer nach Wolfsbach gehen muss. Was er sowieso nie tut, sondern immer zur Messe nach Niederseelbach. Das mit der Kirche in Dasbach wird nichts, so die Meinung der Wirtshausgäste. „Eine Kirche in Dasbach? Vorher muss es aber noch Feuer vom Himmel regnen oder es wird irgendwann mal einen vereinten Turn- und Sportverein in Niederseelbach geben“, so sein Freund Christ unter dem Gelächter und Beifall der Gäste.

Und dann sind da noch die Pfarrer des Ortes, die gleich zweimal sterben, weil ihnen die ganze Aufregung um die neue Theologie, die scharfen Vorwürfe der Vertreter der alten Lehre sowie die Vorstellung es könnte mal ein „Evangelischer“ Pfarrer in Niederseelbach werden, zu viel für ihr Herz ist. „Das ist wohl ein Fall für den Schreiner Ernst“, so der Wirt beim Anblick der Toten trocken.

 

Menü der Extraklasse

Zwischen den Akten reicht der Niederseelbacher Chefkoch Robert Standfuß und sein Team vom „Käfer‘s“ aus dem Kurhaus Wiesbaden ein Menü, das keine Wünsche offen lässt: „Linsenschaumsüppchen mit röschem Entenspeck, Rote Beete Carpaccio mit Bachseibling aus dem Rauch oder Krumme Krapfen mit Grüner Soße“, gibt es unter anderem als Vorspeise. Auch der Hauptgang und die Nachspeise, für die extra 100 Lutherrosen aus Zuckerguss angefertigt wurden, sind „ein Gedicht“, so Dekan Klaus Schmid. In der liebevoll geschmückten Schenke, bedienen Jugendliche die Gäste unter den wachen und freundlichen Augen von Alexandra Standfuß. So professionell und eingespielt, als ob sie nie etwas Anderes getan hätten.

 

Eine Nonne wird evangelisch

Nach dem Hauptgang überschlagen sich die Ereignisse: Die Nonne im Wirtshaus bekennt sich zu ihrem neuen Glauben: „Ich bin gewachsen im Leben und im Glauben“, betont sie. „Ich habe erfahren, dass Gott gnädig ist und ich nichts tun kann, was mich von ihm trennen würde. Ich lebe meinen Glauben selbst, denke selbst und handle selbst und tue nicht das, was andere mir vorschreiben“, ruft sie voller Inbrunst. „Ich bin Evangelisch!“ schreit sie laut und reißt dabei ihre Nonenhaube vom Kopf. Die Wirtstochter ergänzt: „Ich habe gelernt, dass Christus allein mir meine Sünden vergibt, nicht scheinheilige Männer in bunten Gewändern. Ich habe erlebt, dass das Leben, Bibellesen und Beten mit Anderen mich Gott spüren lässt. Ich habe gelernt, dass ich durch meinen neuen Glauben freier und selbstbewusster leben kann.“

Zum Schluss geht die Geschichte auch für den verarmten ehemaligen Ablasshändler Johann gut aus. „Die Menschen kaufen die Ablassbriefe nicht mehr, weil sie wissen, dass Gott ihnen ohne Gegenleistung vergibt“, so die Nonne. „Wenn unser Glaube nicht die Liebe von den Nächsten lehrt, dann ist er nichts wert“, so ihr Fazit. Aus diesem Grund reichen sie und die Wirtstochter ihrem ehemaligen Feind die Hand.

Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba ist es mit dem Stück gelungen eine Menge Lokalkolorit und Witz hineinzuschreiben und gleichzeitig historische, wie theologische Akzente zu setzen. Die Argumente sind gut verständlich und zeigen, worum es den Reformatoren damals ging und was für eine große Rolle Frauen bei der Verbreitung des reformatorischen Gedankenguts gespielt haben. Die zwölf Darsteller, darunter Schauspieler der „Lenzhahner Spaßbühne“, haben an diesem Abend mit ihrer Darstellung und Freude am Spiel so manchen professionellen Schauspieler in den Schatten gestellt. „An diesem Abend stimmt einfach alles“, so das Fazit der Gäste.

Am 31. Oktober gibt es die Möglichkeit das Stück noch einmal zu sehen: Nach dem Gottesdienst zum Reformationstag in Dasbach, wird das Theaterstück im Dorfgemeinschaftshaus noch einmal aufgeführt.

Das Lutherdiner in Niederseelbach bildete den Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der Region, die dem Beginn der Reformation vor 500 Jahren gedenken und die reformatorischen Ideen feiern.


EKD Pressemitteilungen

Evangelische Kirche in Deutschland: Presse

Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zur Interkulturellen Woche in Offenbach (Mo, 18 Sep 2017)
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit in Offenbach ist heute (Montag, 18. September 2017) die 42. Interkulturelle Woche eröffnet worden. Der Gottesdienst wurde geleitet von Weihbischof Dr. Udo Bentz (Bistum Mainz), Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und Erzpriester Dr. Georgios Basioudis als Vertreter der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland.
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Der ökumenische Weg geht weiter (Mo, 18 Sep 2017)
Mit einem Gottesdienst vor dem Bergbaumuseum in Bochum ist heute das eintägige ökumenische Fest „Wie im Himmel so auf Erden“ zu Ende gegangen. Die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hatten dazu in das Ruhrgebiet eingeladen. An der Veranstaltung nahmen rund 850 Gläubige beider Konfessionen teil.
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Gabenbörse, "Spende, was Du kannst"

Wir freuen sehr, dass die Idee unserer Gabenbörse „Spende, was Du kannst“ auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Über 70 Gabenspenden sind mittlerweile bei uns eingegangen und warten nur darauf abgerufen und genutzt zu werden.

 

Sollten Sie eine der Gabenspende in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Mail (m.koch@kirche-niederseelbach.de) oder Telefon (06127-7004928) im Pfarramt, wir werden die Kontakte weitervermitteln.

 

Zum Gabenkatalog bitte HIER klicken.


Wie ein Vogel...

Ein Dronenflug über unsere schöne Johanneskirche. Dieses Video wurde uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.below-surface.com



Gebete sind wichtig für die Gemeinschaft!

Wissen Sie, wie es Ihrem Nachbarn geht? Wer gerade krank, alleine oder traurig ist? Wer sich freuen kann, weil etwas Wunderbares im Leben passiert ist? Welche wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der Kommunalpolitik, in der Kirchengemeinde, in den Schulen anstehen?

 

Wir leben in einer Welt, die immer schneller, immer komplizierter und unübersichlicher wird. Dabei verlieren wir viele Menschen und viele Dinge in unseer unmittelbaren Umgebung aus den Augen. Aus diesem Grund möchten wir gerne einen Gebetskreis gründen, der sich in regelmäßigen Abständen (nach Absprache) trifft und miteinander darüber ins Gespräch kommt, für wen oder was im Moment gerade ein Gebet wichtig sein könnte. All das Schöne und all das Schwere wollen wir dann im Gebet miteinander vor Gott bringen. Ich bin sicher, dass diese Gebete nicht unerhört bleiben werden, weil die Vorraussetzung für das Erhören von Gebeten darin liegt, dass wir uns bewusst machen, wo andere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

 

Sollten Sie Interesse haben, in diesem Kreis mit dabei zu sein, dann melden Sie sich bitte unter m.koch@kirche-niederseelbach.de oder 06127-7004928.

 

Ebenso freue ich mich, wenn Sie ein Gebetsanliegen haben. Wenn Sie möchten, dass für Sie oder eine andere Person gebetet wird, senden Sie mir bitte Ihr Anliegen und wir werden es in das Gebet mit einschließen.


Herzliche Grüße!

Michael Koch


Für besondere Augenblicke...

... unser Kirchenwein, ein hervorragender Rheingau Riesling aus dem Bio-Weingut Jakob Chist, Rüdesheim.

Bei einer Weinprobe am 2010 wurde dieser Wein von Gemeindegliedern zum Sieger gekürt und darf nun die Johanneskirche auf dem Etikett tragen. Sie können diesen besonderen Wein für 6,- € (0,75l) im Pfarramt käuflich erwerben.

Mit jeder Flasche Kirchenwein unterstützen Sie unsere Kinder- und Jugendarbeit!

Herzlichen Dank!