Herzlich Willkommen!

auf der Internetseite der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach mit den Orten Dasbach, Engenhahn, Oberseelbach und Lenzhahn.


Aktuelles

Herbstferien Aktionsprogramm Thema: Schöpfung

Erlebnisnachmittage für Kinder von 7 – 11 Jahren! Von Montag bis Donnerstag nachmittags, 14.00 – 16.00 Uhr im Gemeindehaus in Niederseelbach. Bitte melden Sie Ihr Kind mit dem Anmeldebogen an, den Sie hier zum Download finden.

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Herbstferien Anmeldung.pdf
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Der "neue" Regelbetrieb

Nach und nach tasten wir uns als Gemeinde vorsichtig an etwas heran, das einem "Regelbetrieb" zwar nicht gleich kommt, aber zumindest an manchen Stellen wieder etwas analoge Gemeinschaft ermöglicht.

 

In unserem Gemeindehaus können nun wieder kleinere Gruppen und Kreise bis maximal 15 Personen zusammenkommen. Das Hygiene- und Schutzkonzepte für das Gemeindehaus finden Sie unten als Download. So freuen wir uns, dass ab sofort wieder zu Kindergottesdienst, KidsDay, Nachspüren und KirchenKino eingeladen werden kann.

 

Auch unsere Gottesdienste können wieder analog und sonntäglich stattfinden. Da dies in unseren kleinen Kirchen jedoch nicht möglich sein wird, werden wir in 14tägigem Wechsel in der Lenzenberghalle Niederseelbach (max. 45 Personen immer um 18.00 Uhr) und im Dorfgemeinschaftshaus in Dasbach (max. 40 Personen immer um 11.00 Uhr) feiern. Am 13. September beginnt dieser neue "Regelbetrieb" um 18.00 Uhr in der Lenzenberghalle. Schutz- und Hygienekonzept finden Sie ebenfalls unten zum Download.

 

Wir freuen uns sehr, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten, wieder mehr von Angesicht zu Angesicht arbeiten zu können! Sollten Sie Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben, so lassen Sie es uns bitte wissen. Auch für uns ist diese Situation neu und wir üben noch ;-)

 

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Hygiene- und Schutzkonzept für das Gemeindehaus Niederseelbach
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Hygiene- und Schutzkonzept für Gottesdienste im Dorfgemeinschaftshaus Dasbach und in der Lenzenberghalle Niederseelbach
Schutzkonzept Corona-Gottesdienste DGHs.
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Dekanatsgottesdienst Online

Zentraler Online Gottesdienst bringt vielfältige Gaben und Ideen der Region zum Vorschein

Alle, die diesen besonderen Gottesdienst verpasst haben, können ihn hier noch einmal in voller Länge anschauen:


Walk & Talk mit Annika Dick


Sing Mit! - Ein Projekt bis zu den Sommerferien

„Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön…“

 

Ja, wenn das so einfach wäre…gemeinsam macht es schon mehr Spaß, aber das ist ja nun mal zurzeit nicht möglich. So saß ich letztens an meinem Klavier und habe Sie, liebe Sangesfreudige und Musikliebhaber, sehr vermisst.

Der KommMit Gottesdienst mit den vielen schönen Liedern, die wir gemeinsam entdeckt und neu gelernt haben, ist noch bis auf weiteres in dieser Form wohl nicht möglich. Daher hier mein kleines Projekt zur völlig freiwilligen Teilnahme:

Einmal wöchentlich finden Sie hier auf der Homepage ein neues Lied, das Sie gerne nach Lust und Laune, laut oder leise, alleine oder gemeinsam mit lieben Menschen in Ihrer Nähe mitsingen können. Den Text gibt’s zum Mitlesen dazu. Bis zum nächsten Gottesdienst mit wieder erlaubtem Gesang könnte so ein kleines Repertoire aus Lob-, Dankes-, Segens-, Morgen-, Mittag- oder Abendliedern zustande kommen- also froh ans Werk!

...es wäre doch wirklich sehr schade, wenn Sie - und ich - völlig aus der Übung kommen…. 


 

Bleiben Sie behütet und guten Mutes, herzliche und musikalische Grüße sendet Ihnen Ihre

Angelika Meißner-Racky

 

Und HIER geht's zu den Liedern!

 


Wie wär’s mit einer Gartenandacht?

Die momentan geltenden Rahmenbedingungen für die Gottesdienste in den Kirchen machen es uns, in unseren kleinen Kirchen leider unmöglich, schöne und würdige Gottesdienste miteinander zu feiern. Das digitale Angebot auf unserer Internetseite bleibt daher bis auf Weiteres bestehen.

 

Ein Zusammenkommen in Gemeinschaft ist auf traditionelle Weise in diesen Tagen nur sehr schwer möglich. Es erfordert also ein wenig Kreativität und Erfindungsgeist. Wir dachten uns, wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen können, dann können wir vielleicht zu den Menschen gehen? Die momentan geltenden Regeln ermöglichen ein Zusammenkommen von Menschen aus zwei Haushalten. Unter freiem Himmel und mit entsprechendem Abstand spricht auch nichts dagegen, wenn eine Person mehr auf der Terrasse oder im Garten mit dabei ist. Daher unsere Idee und unser Angebot für die Gemeinde:

Lassen Sie uns Garten- oder Zaunandachten feiern! Wenn Sie mögen, dann komme ich ab 1. Juni gerne zu Ihnen und wir feiern eine kleine Andacht (ca. 15 Minuten) in Ihrem Garten, auf der Terrasse oder am Gartenzaun. Wenn Sie nicht in die Kirche kommen können, dann kommen wir eben zu Ihnen. Denn Christus spricht: Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20) Egal ob in der Kirche, im Wald, im Garten oder auf der Straße… Wo wir in seinem Namen versammelt sind, da ist Christus mit dabei.

 

Haben Sie Lust auf eine Garten- oder Zaunandacht? Ich würde mich sehr freuen!

Was Sie tun müssen? Rufen Sie uns an (06127-7004928) oder schreiben Sie uns eine Mail (pfarramt@kirche-niederseelbach.de), damit wir einen Termin verabreden können. Wenn Sie möchten, dann laden Sie Menschen aus einem befreundeten Haushalt ein, mit denen Sie gerne die Andacht feiern möchten. Die Entscheidung, ob bei dieser Andacht unter freiem Himmel Mund- und Nasenschutz getragen werden soll, möchten wir gerne den Einladenden überlassen. Lassen Sie es uns bitte bei der Anmeldung wissen und wir richten uns danach.

 


Besonnenheit statt Ungeduld

Zur Öffnung der Gottesdienste in unserer Johannesgemeinde

Stellen Sie sich vor, Sie kommen auf eine Eingangstür zu, vor der ein Security-Mitarbeiter mit gelber Weste, Einweghandschuhen und Gesichtsmaske steht, der Sie freundlich aber bestimmt bittet, Abstand zu halten, von dem angebotenen Desinfektionsmittel Gebrauch zu machen und erst dann einzeln einzutreten, wenn Sie von einem weiteren Mitarbeiter dazu aufgefordert werden. Vielleicht momentan eine alltägliche Situation? Nein, hier ist etwas anders, hier läuten Glocken, Sie stehen vor einer Kirche und möchten den Gottesdienst besuchen.

Ein weiterer Security-Mitarbeiter bittet Sie, die Kirche zu betreten, er nimmt Ihre Daten auf und weist Ihnen einen Platz zu, wie es vorgeschrieben ist, mit mindestens 1,5 m Abstand zum nächsten Gottesdienstbesucher. Oder aber der zweite Mitarbeiter kommt aus der Kirche und teilt mit, dass für diesen Gottesdienst alle Plätze besetzt sind. Man möge doch bitte den nächsten Gottesdienst besuchen.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass Sie zu den glücklichen Menschen gehören, die einen der wenigen freigegebenen Plätze in der Kirche ergattert haben. Es wird Ihnen auffallen, dass noch einiges anders ist als sonst: es werden keine Gesangbücher ausgeteilt, denn es soll im Gottesdienst nicht gesungen werden, auch das gemeinsam gesprochene Vater-unser sowie das Glaubensbekenntnis sollen unterbleiben. Während des Gottesdienstes müssen alle Besucher eine Maske tragen. Durch die Kirche wabert ein Duft von Desinfektionsmittel. Nach dem Gottesdienst werden Sie von den Mitarbeitern einzeln aus der Kirche geführt, es soll keine Schlangen und kein Gedränge geben, ständig werden Sie ermahnt, die 1,5 m Sicherheitsabstand einzuhalten. Der Gruß auf den Weg und das persönliche Wort des Pfarrers entfallen, er winkt den Gottesdienstbesuchern aus sicherer Entfernung zu.

So könnte es aussehen, sollten wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, kurzfristig wieder analoge Gottesdienste in unseren Kirchen zu feiern. Das hat nichts mehr mit den Gottesdiensten, wie wir sie kennen zu tun, in denen wir Gemeinschaft erleben, die aber auch Momente der Stille und Einkehr sind. Diese Situation hat der Kirchenvorstand in seiner letzten Sitzung intensiv diskutiert und beschlossen, dass wir uns in der Evangelischen Johannesgemeinde nicht in der Lage sehen, unter den gegebenen Bedingungen würdig und verantwortungsvoll Gottesdienst zu feiern. Es werden daher – zunächst einmal – bis zu den Sommerferien auch weiterhin nur digitale Gottesdienste stattfinden, sollten sich die Bedingungen nicht ändern.

Nutzen Sie bitte Sie unsere Gottesdienstangebote digital zum Anhören auf der Internetseite oder analog zum Lesen. Diese Angebote werden wir noch weiter ausbauen. Unsere Kirchen sind weiterhin täglich geöffnet und bieten Raum für Stille und Gebet.

 

Sicher werden sie für diese Maßnahme Verständnis haben, wenn wir sehen, dass die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten, sollten sie auch einzelne besonders hart treffen, in der Summe dazu führen, dass die Auswirkungen der Pandemie überschaubar bleiben.

 

Für den Kirchenvorstand

Holger Cloß

 


Ein paar kleine, hoffnungsvolle Impressionen und Klänge aus unserer Johanneskirche.

 

Lied "Und ein neuer Morgen", Text und Melodie von Gregor Ließen

gesungen und gespielt von Angelika Meißner-Racky

 

Bilder von Ann-Katrin Koch und Fly Media


Grüße aus der Gemeinde in die Gemeinde

Hallo liebe Alle!

 

Gestern habe ich eine Postkarte von einer Freundin bekommen. Ich habe mich riesig gefreut. So ein Brief in der Post ist doch was ganz anderes, als immer nur Whatsapp-Nachrichten. Und wenn man schon nicht persönlich quatschen kann, braucht`s eben andere Wege um einander auf dem Laufenden zu halten. Ehrlich gesagt bin ich auch neugierig, wie es euch allen geht. Was ihr momentan erlebt. Deshalb wollte ich anregen, dass wir einander auch Postkarten schreiben. Postkarten von Gemeindemitgliedern an andere Gemeindemitglieder. Wäre doch total spannend zu erfahren, was die anderen momentan so machen. Und damit die Postkarten auch wirklich an alle abgeschickt werden, könntet ihr sie einfach nicht in den Postkasten werfen, sondern in einer unserer Kirchen aufhängen. Wir haben da eine Postkarten-Leine befestigt und ich fände es total schön, wenn die am Ende dieser „Bitte-daheim-bleiben-und-keine-Menschen-treffen“-Zeit vollhängen würde. Leere Postkarten liegen übrigens auch aus, da könnt ihr euch einfach eine von schnappen und ausfüllen.

 

Ich grüße euch alle recht herzlich!

 

Annika Dick

 


Nachruf für Günther Meinhard

Am 14. März 2020 verstarb im Alter von 90 Jahren unser
langjähriger ehemaliger Pfarrer Günther Meinhard.

 

In den vielen Jahren, in denen er die Niederseelbacher und Dasbacher Pfarrstelle innehatte, wurde er allseits sehr geschätzt. Neben seinem seelsorgerlichen Wirken und den sonntäglichen Gottesdiensten lag ein Schwerpunkt seiner Arbeit in der Ahnenforschung und im Erstellen der Gemeindechronik. Bei den alljährlichen Dekanatsrüstzeiten für die Kirchenvorstandsmitglieder erweiterten die theologischen Themen unseren Horizont und im geselligen Beisammensein wurde die Gemeinschaft auf eine fröhliche Art gefördert.
Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1995 freuten sich die Gemeinden an so manchen von ihm gehaltenen Vertretungs- und Jubelgottesdiensten.

 

Die Johannesgemeinde Niederseelbach wird Herrn Günther Meinhard in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrenvolles Gedächtnis bewahren.

Seiner Familie gilt unser tiefes Mitgefühl.
Evangelische Johannesgemeinde Niederseelbach, der Kirchenvorstand


Corona und die Folgen für unsere Gemeinde...

Gottesdienst digital

Tim Reckmann / pixelio.de
Tim Reckmann / pixelio.de

Liebe Gemeinde,

gerade in einer Zeit, in der es nicht möglich ist, physisch miteinander Gemeinschaft zu erleben, ist es wohl umso wichtiger, sich der geistlichen Gemeinschaft bewusst zu sein, dessen Teil wir alle sind.

 

Da es in nächster Zeit leider nicht möglich sein wird, auf gewohnte Weise miteinander Gottesdienst zu feiern, werden Sie an dieser Stelle wöchentlich geistliche Impulse finden. Es wäre nett, wenn Sie den Audio-Podcast oder die Printversion an interessierte Menschen weiterleiten könnten.

 

HIER geht's zu den Impulsen.

 

 

 

Veranstaltungen abgesagt... Aber nicht die Gemeinschaft!

Liebe Gemeinde,

unvorstellbar, was sich in diesen Tagen hier in unserer Kommune, in unserem Landkreis und in aller Welt ereignet. Stündlich überschlagen sich die Nachrichten, Grenzen werden geschlossen, Bewegungsräume eingeschränkt und das öffentliche Leben quasi lahmgelegt.

Drastische Eingriffe, die unsere Gesellschaft vor vollkommen neue Herausforderungen stellen. Drastische Eingriffe, die auch unsere Gemeinden vor vollkommen neue Herausforderungen stellen. Wir sind als Kirche Teil dieser Gesellschaft und als solcher immer wieder vor die Frage gestellt, wie wir in dieser Gesellschaft „Salz der Erde“ sein können oder diese Gesellschaft von innen heraus mit etwas „durchsäuern“ können, was in schweren Situationen Trost und Hoffnung spenden kann.

Diese besondere Situation der letzten Tage und Wochen stellt uns vor die Frage, was wir als Glaubensgemeinschaft in einem solchen Moment zu sagen und zu geben haben… und damit verbunden die Frage: Was hat Gott in diesen Tagen zu sagen und zu geben?

 

Im zweiten Timotheusbrief begegnet uns ein Verfasser, der sich mit seinem Brief an eine Gemeinde wendet, die sich ebenfalls in einer Situation der Verunsicherung und der Angst befindet. Und dieser Verfasser versucht die Gemeinde daran zu erinnern, was den Kern unseres Glaubens ausmacht… was Christinnen und Christen seit Ostern dieser Welt zu entgegnen haben.

Aus diesem österlichen Glauben heraus schreibt er:

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7)

 

Mit Kraft, mit Liebe und Besonnen wollen auch wir den kommenden Tagen und Wochen entgegengehen. Es ist und bleibt unsere zentrale Aufgabe, das Evangelium – also Hoffnung und Zuversicht trotz mancher Dunkelheiten – in eine Gemeinschaft hineinzutragen, die Kraft aus dieser Hoffnung schöpft und die daraus lernt Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Im Moment suchen wir nach unterschiedlichen Möglichkeiten und Wegen, Gemeinschaft auch dort zu leben und zu ermöglichen, wo sie aufgrund der momentanen Gegebenheiten physisch nicht möglich ist… ich bin gespannt, welche Erfahrungen Gott uns in dieser besonderen Situation machen lässt. Denn er hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer

Michael Koch

 

 

Gebetsgemeinschaft

Das Vater Unser ist ein Gebet, das Christen und Christinnen über Zeiten und Orte hinweg miteinander verbindet. In jedem Gottesdienst sprechen wir diese alten Worte gemeinsam und erinnern uns dabei auch daran, dass dieses Gebet von Menschen in der ganzen Welt gesprochen wird. In unseren Gemeinden wurde das Vater Unser traditionell auch zweimal täglich zum Glockengeläut um 11.00 Uhr und um 18.00 Uhr gebetet. Zweimal am Tag nahmen sich die Menschen einen Moment zum Innehalten, um - unabhängig vom Ort, an dem sie sich befanden - als Gemeinschaft vor Gott zusammen zu kommen. Das Wiederbeleben dieser Tradition könnte grade in der aktuellen Situation eine gute Möglichkeit sein, um eine Gemeinschaft spürbar werden zu lassen, in der wir unsere Sorgen und Ängste teilen und Zuversicht empfangen können – auch dann, wenn wir physisch nicht zusammenkommen können. Eine solche geistliche Gemeinschaft ist ein wesentliches Merkmal unseres christlichen Glaubens. Denn auch mit Christus teilen wir eine Gemeinschaft, die geistlicher, nicht physischer Natur ist. In diesem Sinne laden wir Sie herzlich ein, an dieser Gebetsgemeinschaft teilzuhaben und sich bewusst zu machen, dass wir als Christen auch da eine Gemeinschaft bilden, wo wir uns nicht persönlich begegnen können.

 

 

Und das ist der Plan für die nächste Zeit:

Der Veranstaltungsbetrieb in unserer Gemeinde wird nach Rücksprache mit allen Verantwortlichen zunächst bis Ende der Osterferien (19.04.2020) eingestellt.

Auf unserer Internetseite werden Sie HIER jeden Sonntag einen geistlichen Impuls finden. Predigten werden schriftlich und als Podcast zum Anhören bereitstehen. Für Menschen, die über keinen Internetzugang verfügen wird eine Printversion erstellt. Für die Zustellung dieser Version melden Sie sich bitte im Pfarramt (06127-7004928). Wir sind dankbar, wenn Sie die Impulse als Podcast oder auch ausgedruckt an andere Menschen weitergeben könnten, die möglicherweise nicht über einen Internetzugang verfügen.

Seelsorgegespräche werden selbstverständlich telefonisch oder nach Vereinbarung jederzeit möglich sein.

 


Hotzenplotz für den guten Zweck...

Die Großmutter (Ulla Schulze-Falck-Moos) wird 80 Jahre und alle kommen: Kaspar, Seppel (Andreas Reinhardt), Gretel (Isabell Zeiger), Wachtmeister Dimpfelmoser (Alexander Dörr), Pertrosilius Zwackelmann (Uwe Probst) und natürlich auch der Räuber Hotzenplotz (Michael Farber), obwohl dieser eigentlich gar nicht eingeladen ist. Ferner sind 80 Menschen aus Niederseelbach, Dasbach, Lenzhahn, Oberseelbach und Engenhahn zum Benefizessen der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach gekommen. Pfarrer Michael Koch hatte zum fast traditionellen Benefizessen in der „Gudd’ Stub‘“ in Niederseelbach diesmal ein sehr heiteres Theaterstück, mit besonders viel Lokalkolorit geschrieben: „Der 80. Geburtstag!“.

 Zwischen den Akten wird in dem wunderschön dekorierten Gastraum ein Menü vom Feinsten serviert. Die Erlöse des Abends gehen in die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Johanneskirchengemeinde.

Während die die Konfirmandinnen und Konfirmanden den 80 Gästen Waldpilztarte mit Schnittlauchschmand und Räuberbrot mit gehacktem Kalb oder Avocado servieren ertönen die ersten Schreie: Hotzenplotz hat sein Unwesen getrieben und herren- und damenlose Taschen an sich genommen. Wachtmeister Dimpelmoser ist aber zur Stelle und kann die Situation beruhigen. Das Publikum ist von Anfang an begeistert und hat richtig viel zum Lachen.

 

Romanze zwischen Seppel und Gretel

Seppel indes ist fürchterlich aufgeregt, ist er doch in die Gretel verliebt und sie in ihn. Bislang konnten sie sich aber nur heimlich treffen, denn er ist Dasbacher und Gretel ist Niederseelbacherin. Und ein Dasbacher kommt der Großmutter nicht ins Haus. Seppel ist die heimlichen Treffen aber leid und will heute beim Geburtstag reinen Wein einschenken. Gretel steht zum ihm und falls alles schief läuft wäre sie sogar bereit mit ihm ins „Exil“ nach Engenhahn zu gehen.

Doch Seppel bekommt gar keine Chance, sein Begehren der Großmutter vorzutragen. Eben noch hat sich Großmutter über ihre neue Kaffeemühle gefreut und schon ist sie weg. Die Wahrsagerin Frau Schlotterbeck (Julia Ziegeler-Dörr) wird vom Wachtmeister zu Rate gezogen. Diese sieht in ihrer Glaskugel die gestohlenen Gegenstände in Seppels Rucksack. Nach Auswertung dieser „neuesten kriminalistischen Methoden“ ist für den lebensfrohen Wachtmeister alles klar. Im besagten Rucksack vom Seppel findet der Wachtmeister Dimpfelmoser tatsächlich Kaffeemühle, Uhr und Bierkrug wieder. Zusammen mit einem Liebesbrief des Seppel an Gretel, den Dimpfelmoser natürlich lauthals der Geburtstagsgesellschaft vorliest.

 

Traumjob Ortsvorsteher als Belohnung

Seppel wird abgeführt. Was die Großmutter nicht weiß, wohl aber das Publikum: Pertrosilius Zwackelmann hat auch ein Auge auf die Gretel geworfen und macht eine Sache mit dem Räuber Hotzenplotz, um an sie ranzukommen. Wenn Hotzenplotz ihm hilft, Seppel aus dem Verkehr zu ziehen, so die Vereinbarung, dann bekommt der Räuber den heiß ersehnten Posten als Ortsvorsteher von Niederseelbach.

 

Wahrheitsserum bringt Klarheit

Zwischen „Räuberbraten von Hausvieh, gestohlenem Federvieh und einem Rinderfilet, das mit der Räuberpistole gewürzt wurde sowie dem köstlichen Dessert, erreicht die Dramaturgie ihren Höhepunkt. Die Wahrsagerin Frau Schlotterbeck gibt Kaspar, der von Seppels Unschuld überzeugt ist, im Tausch für einen köstlichen Nachtisch ein Wahrheits-Serum. Während die Gäste „knusprigen Räuberbeutel mit Waldbeeren und Himbernusseispralinen“ speisen, schüttet Kaspar dem Zauberer das Serum in dessen Getränk. Danach gibt dieser dann ganz unumwunden Untaten zu und Seppels Unschuld ist bewiesen. So wird Seppel gerettet, die Hochzeitsglocken können klingen und für Räuber Hotzenplotz wird es mal wieder nichts mit dem Posten des Ortsvorstehers, sehr zur Freude von Martin Brömser, dem „echten“ Ortsvorsteher aus Niederseelbach.

 

4000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit

Tosenden Applaus gibt es am Ende für die Schauspieler – die übrigens aus allen fünf Orten der Kirchengemeinde kommen - die Konfirmandinnen und Konfirmanden und Robert Standfuß und sein Küchenteam. Dem Chefkoch ist es zu verdanken, dass alle Lieferanten das Essen gespendet oder gesponsert hatten. So sind für die Kinder- und Jugendarbeit im Ort dadurch über 4.000 Euro Reingewinn zusammenkommen.

 

„Ein rundum gelungener Abend“ findet deshalb nicht nur Pfarrer Michael Koch, der sichtlich erschöpft aber hochzufrieden auf die große Organisationsleistung zurückblickt. Zwei Tage alleine war das Küchenteam für den Abend beschäftigt und karrte gleich Lkw-weise Equipment heran

 

von Christian Weise

 


Annika Dick, seit September Vikarin

Hallo liebe Gemeinde,

 

voller Vorfreude bin ich vor einigen Tagen für einen Kurzurlaub ins Allgäu aufgebrochen. Vier Tage lang durfte ich auf einer hübschen Almhütte wohnen und den atemberaubenden Anblick der Berge, Wiesen und Felder genießen.

Eine eben solche Vorfreude kommt bei mir auch im Hinblick auf den Beginn meines Vikariats im September auf. Ich freue mich sehr, Teil der Kirchengemeinde Niederseelbach werden zu dürfen sowie in die schöne Natur des Taunus ziehen zu können.
Mein Name ist Annika Dick, ich habe vor einigen Wochen mein erstes theologisches Examen abgelegt und darf zum 1. September mein Vikariat in der Kirchengemeinde Niederseelbach beginnen. Nach meinem knapp sechsjährigen Studium in Mainz und Wien freue ich mich sehr auf diese praktische Ausbildungsphase. Ich bin gespannt, welche Herausforderungen mich erwarten und hoffe, vieles für meine berufliche Zukunft als Pfarrerin lernen zu können.

 

Mein Vikariat beginnt mit einer pädagogischen Ausbildungsphase in der Schule, weshalb ich im ersten halben Jahr noch nicht allzu sehr am gemeindlichen Alltag beteiligt sein werde. Im Anschluss an die schulische Phase darf ich Pfarrer Michael Koch in seinem Pfarralltag an der Seite stehen und nach und nach selbstständig Aufgaben übernehmen. Hierauf freue ich mich ganz besonders.

 

Nun noch ein paar Facts zu meiner Person ;) Ich bin 25 Jahre alt, habe vor Kurzem meinen wundervollen Ehemann Maximilian geheiratet, stamme ursprünglich aus der Nähe des wunderschönen Limburg a.d. Lahn und habe die letzten Jahre in Mainz studiert und gelebt. Mit meinem Mann teile ich die Leidenschaft für den Sport. Aktuell tanzen wir gemeinsam Rock ´n Roll, daneben fahren wir gerne Fahrrad, machen Konditions- und Kraftsport und ich spiele Basketball. Zum Üben meiner Instrumente bleibt da leider nicht allzu viel Zeit. Der Sport geht mir vor, obwohl ich auch sehr gerne musiziere.

 

Ich freue mich darauf, bald auch Sie alle kennenlernen zu dürfen.

Bis dahin, herzliche Grüße

 

Ihre Annika Dick

 


EKD Pressemitteilungen

Evangelische Kirche in Deutschland: Presse

„Zusammen leben, zusammen wachsen.“ (Mo, 28 Sep 2020)
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Dom „Zu Unserer Lieben Frau“ (Frauenkirche) in München ist heute (27. September 2020) die 45. Interkulturelle Woche (IKW) eröffnet worden.
>> mehr lesen

EKD-Ratsvorsitzender ruft zum Klimaprotest auf (Fri, 25 Sep 2020)
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich am Klima-Aktionstag am Freitag zu beteiligen.
>> mehr lesen


Gabenbörse, "Spende, was Du kannst"

Wir freuen sehr, dass die Idee unserer Gabenbörse „Spende, was Du kannst“ auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Über 70 Gabenspenden sind mittlerweile bei uns eingegangen und warten nur darauf abgerufen und genutzt zu werden.

 

Sollten Sie eine der Gabenspende in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Mail (m.koch@kirche-niederseelbach.de) oder Telefon (06127-7004928) im Pfarramt, wir werden die Kontakte weitervermitteln.

 

Zum Gabenkatalog bitte HIER klicken.


Wie ein Vogel...

Ein Dronenflug über unsere schöne Johanneskirche. Dieses Video wurde uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.below-surface.com



Gebete sind wichtig für die Gemeinschaft!

Wissen Sie, wie es Ihrem Nachbarn geht? Wer gerade krank, alleine oder traurig ist? Wer sich freuen kann, weil etwas Wunderbares im Leben passiert ist? Welche wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der Kommunalpolitik, in der Kirchengemeinde, in den Schulen anstehen?

 

Wir leben in einer Welt, die immer schneller, immer komplizierter und unübersichlicher wird. Dabei verlieren wir viele Menschen und viele Dinge in unseer unmittelbaren Umgebung aus den Augen. Aus diesem Grund möchten wir gerne einen Gebetskreis gründen, der sich in regelmäßigen Abständen (nach Absprache) trifft und miteinander darüber ins Gespräch kommt, für wen oder was im Moment gerade ein Gebet wichtig sein könnte. All das Schöne und all das Schwere wollen wir dann im Gebet miteinander vor Gott bringen. Ich bin sicher, dass diese Gebete nicht unerhört bleiben werden, weil die Vorraussetzung für das Erhören von Gebeten darin liegt, dass wir uns bewusst machen, wo andere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

 

Sollten Sie Interesse haben, in diesem Kreis mit dabei zu sein, dann melden Sie sich bitte unter m.koch@kirche-niederseelbach.de oder 06127-7004928.

 

Ebenso freue ich mich, wenn Sie ein Gebetsanliegen haben. Wenn Sie möchten, dass für Sie oder eine andere Person gebetet wird, senden Sie mir bitte Ihr Anliegen und wir werden es in das Gebet mit einschließen.


Herzliche Grüße!

Michael Koch