Herzlich Willkommen!

auf der Internetseite der Evangelischen Johannesgemeinde Niederseelbach mit den Orten Dasbach, Engenhahn, Oberseelbach und Lenzhahn.


Aktuelles

Gottesdienste im Sommer

24.06. um 10.00 Uhr Laborgottesdienst, Niederseelbach

01.07. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Dasbach

01.07. um 11.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach

08.07. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach

15.07. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach

15.07. um 11.00 Uhr Gottesdienst, Dasbach

22.07. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach

29.07. um 18.00 Uhr Abendgottesdienst, Niederseelbach

05.08. um 10.00 Uhr GD mit Gemeindefest, Niederseelbach

12.08. um 17.00 Uhr KOMM MIT-Gottesdienst, Gemeindehaus

19.08. um 10.00 Uhr Taufgottesdienst, Niederseelbach
26.08. um 10.00 Uhr Gottesdienst, Niederseelbach

 

Die KinderKirche (für Kinder von 4 bis 7 Jahren) findet 14tägig um 10.00 Uhr im Gemeindehaus statt.

 


Nacht der Kirchen im Idsteiner Land

Zur Gestaltung der Nacht der Kirchen konnten wir als Johannesgemeinde Norbert Reischmann gewinnen, der sich und sein Programm folgendermaßen vorstellt:

HÜSCH AUS HEITEREM HIMMEL: - Lieder & Rezitation in der Johanneskirche Niederseelbach zur „Nacht der Kirchen"

 

Hanns Dieter Hüsch war Kabarettist, Lyriker wie auch Prediger bei Kirchentagen aller Konfessionen. Mit seinen zahlreichen Solo-Programmen gastierte er über mehrere Jahrzehnte im In- und Ausland. Mit seinen heiteren und zugleich tiefsinnigen Texten holte er uns immer wieder den Himmel auf die Erde.

Bezeichnend ist, dass seine Poesie bis heute nichts an Gültigkeit verloren hat - im Gegenteil: sie ist noch immer brandaktuell!

 

"Der Landfriedenspfeifer" Norbert Reischmann hat sich den gemütvollen wie auch spirituellen Texten des vor 12 Jahren verstorbenen Hanns Dieter Hüsch erneut angenommen.

Er rezitiert dessen Erzählung, als Hüsch den ganz und gar menschelnden lieben Gott im Himmel besucht, um für ihn vorzulesen.

Hüschs Gedichte erhalten als Eigenkompositionen Reischmanns, zur Gitarre in Liedform gepackt, eine erweiterte Ausdrucksebene. -

"Dann hört man die Weltgeschichte wirklich knistern"...

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

 

Das Programm, das normalerweise in zwei Teilen zu je 45 min präsentiert wird, wird zur Nacht der Kirchen in kleineren Häppchen angeboten, so dass auch die Möglichkeit besteht, zu dem Programm dazuzustoßen oder es auch zu verlassen, wenn man an diesem Abend noch andere Kirchen besuchen möchte. In den Pausen gibt es lukullische Häppchen von unserem Festausschuss.

Ablauf des Abends:

19:00 Uhr Andacht

20:00 Uhr Programm Norbert Reischmann

23:00 Uhr Abschluss-Andacht

 


Kirchenvorstand unterwegs im evangelischen Nürnberg

 Gott, Glaube, Gemeinschaft, die bindenden und verbindenden Begriffe für den Kirchenvorstand der Johannesgemeinde Niederseelbach führten uns Anfang Februar für ein Wochenende nach Nürnberg.

 

Wir wohnten in den Kaiserstallungen der Burg, deren Anfänge ins 11. Jahrhundert reichen,  in der Jugendherberge. Sie ist eine der schönsten Jugendherbergen Deutschland mit weitem Blick auf die Stadt. Wir wohnten in  modern restaurierten Zimmern mit eingegliedertem Bad. Somit war der Aufenthalt sehr angenehm.

 

Durch die äußerst gute Stadtführung wurde uns die große Rolle der damaligen freien Reichsstadt erklärt, die nur dem Kaiser unterstand. Nach dem Anschlag der 95 Thesen Luthers in lateinischer Sprache in Wittenberg wurden diese in Nürnberg  sofort ins Deutsche übersetzt und vervielfältigt. Gleich in drei Kirchen Nürnbergs wurden junge Prediger eingesetzt, die die Ideen Luthers in ihren Kirchengemeinden verbreiteten. Somit wurde Nürnberg die erste evangelische Stadt. Einer der Pfarrer  heiratete und wurde somit Vorbild für alle evangelischen Pfarrhäuser.

 

Nürnberg wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Die Restaurierung der Kirchen und alten Patrizierhäusern begann schnell und professionell, so dass inzwischen wieder ein sehr einheitlicher, wunderschöner Stadtkern zu besichtigen ist.

 

Nürnberg ist auch die Stadt Albrecht Dürers. Hier wurde er geboren, hier hat er gewirkt, seine Bilder, Zeichnungen und Radierungen gefertigt. (Allerdings war er auch oft auf Reisen in Italien und Holland, wo man ihm viel Geld bot, wenn er bliebe. Aber es zog ihn immer wieder in seine Vaterstadt und sein Geburts- und Wohnhaus zurück, das direkt am Fuß der Burg liegt.) Beim Vater erhielt er erst einmal eine gründliche  Ausbildung zum Goldschmidt. Schon mit 13 Jahren zeichnete er ein Selbstporträt, was ihn schnell bekannt machte. Die Motive seiner Werke waren oft religiöser Natur. Seine Mutter war sehr gläubig und erzog die Kinder dementsprechend. (Von 18 Geburten in 23 Jahren blieben nur 3 Kinder am Leben.) Sehr bekannt ist das Selbstporträt in Öl, das ihn so zeigte, wie man in der Renaissance Christus malte, mit langem gewellten Haar und schön geformten Händen.

 

Unsere Abende verbrachten wir in urigen Kneipen, einmal im uralten Kellergewölbe mit einem musikalisch sehr vielseitigen Troubadour, der uns immer wieder anhielt, „All Voll“ zu rufen, während wir versuchten, uns die Grießsuppe mit einem Messer!! und trinkend einzuverleiben!  (All Voll bedeutete eigentlich, dass alles in Ordnung, alles gerundet ist.) Im Ganzen bewältigten wir 8 geschmackvolle Gänge, angelehnt an die damaligen Bräuche und Sitten und die Lebensmittel, die zu dieser Zeit zur Verfügung standen. Man kann sich vorstellen, dass es in unserer Runde sehr lustig zuging.

 

Der letzte Tag, ein Sonntag, führte uns in die gotische Lorenzkirche zum Gottesdienst. Vor uns hing von der Decke der berühmte Engelsgruß von Veit Stoß. Es ist eine filigrane Holzschnitzarbeit, mit Blattgold versehen, ein großes Oval, das Maria, viele Engel, Rosenblüten und biblische Szenen zeigt. (gestiftet von der Familie Tucher im 16. Jahrhundert)  Zum Glück wurde dieses Werk schon 1939 im sog. Kunstbunker in der Nürnberger Burg aufbewahrt und blieb uns so erhalten.  

 

Der Abschied von Nürnberg fiel etwas leichter als erwartet,  da uns Kälte und Schneeregen in die Autos trieben und wir uns nach einem wärmenden Zuhause sehnten.

 

Gesamteindruck: Es war super!

 

 

von Waltraut Digel

 

 


Gedanken zur Jahreslosung 2018

von unserem Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21, 6)

 

„Wasser ist Leben.“ So heißt eine Kampagne des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen für sauberes Trinkwasser. 2010 hat die UNO-Vollversammlung beschlossen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Menschenrecht ist. Dieses Recht wird vielen Menschen vorenthalten. Kaum vorstellbar ist es, dass immer noch alle zwanzig Sekunden ein Kind an unzureichender Wasserversorgung stirbt. Wasser ist Leben. Weil das so ist, hat „Brot für die Welt“ das neue Jahr unter das Thema gestellt: „Wasser für alle.“

 

Die Worte der Jahreslosung 2018 stehen im Buch der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21, Vers 6): „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

In diesem Buch der Bibel stellt der Seher Johannes den leidvollen Seiten des Lebens große Hoffnungsbilder gegenüber, Hoffnungsbilder des Glaubens. Die Botschaft ist: Was auch immer Menschen erleben und erfahren, Gott ist ein Gott des Lebens. Deshalb wird am Ende kein Leid mehr sein, kein Geschrei, kein Tod. Gott wird abwischen alle Tränen. Gott schenkt Leben. Er stillt den Durst nach Leben. Niemand muss mehr Hunger und Durst leiden. Ganz praktisch und in einem übertragenen Sinn. Gott stillt den Hunger und Durst nach erfülltem Leben. Gott gibt von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

 

Wer auf diese Bilder schaut und sie verinnerlicht, wird spüren: Sie sind selbst eine Quelle des Lebens. Wir brauchen Bilder der Hoffnung in uns, damit wir uns nicht damit abfinden, wenn Menschen Unrecht geschieht. Wenn Menschen in dieser Welt nicht bekommen, was sie zum Leben brauchen. Und wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit wir selbst nicht zugrunde gehen auf den Durststrecken des Lebens.

Wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit Gottes Welt, der wir entgegengehen, schon hier und jetzt Raum gewinnt unter uns. Kein Kind soll verdursten müssen. Alle Menschen sollen genug zu essen und zu trinken haben. Kein Mensch soll ohne Hilfe und Trost bleiben. Die Hoffnungsbilder der Bibel sagen: Haltet euch fest am Gott des Lebens. Trinkt aus der Quelle des lebendigen Wassers!

Nehmen Sie einmal ein Glas Wasser und trinken es langsam. Schluck für Schluck. Und denken Sie dabei: Wasser ist Leben. Und: Leben schenkt Gott. Gott sei Dank!

 

Ich wünsche Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2018!

 

Ihr Volker Jung

 


Kochen mit Senioren

Kochen ist eine meiner Leidenschaften, vor allem schätze ich hier den Kontakt mit Menschen. Seit einigen Jahren gebe ich Kochkurse, unter anderem bei der Volkshochschule in Idstein und in der Eventküche eines lokalen Möbelhauses zu unterschiedlichen Kochthemen, meist aus der asiatischen Küche. Das Schöne am gemeinsamen Kochen, sind aber auch die Gespräche miteinander und das Kennenlernen. Gerade Senioren haben in der Küche einen reichen Erfahrungsschatz und wissen, wie mit einfachen Zutaten leckere Essen entstehen können. Ich denke hier können wir im Erfahrungsaustausch alle voneinander lernen und werden viel Spaß und Unterhaltung dabei haben.

Geplant ist das Kochen am letzten Dienstag im Monat ab 17:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Niederseelbach. Über eine Teilnehmerzahl von 6-8 Personen würde ich mich sehr freuen. Es entstehen keine Kursgebühren, nur die Kosten für die Zutaten werden auf die Teilnehmer umgelegt. Den Einkauf würde ich übernehmen, wie auch die Erstellung der Rezepte für den jeweiligen Kochkurs / Abend.

 

Meine Rezepte stammen meist aus der asiatischen Küche und werden Ihnen hoffentlich gefallen. Sie sind leicht umsetzbar und sehr schmackhaft. Bin aber auch für Vorschläge aus Ihren Reihen offen.

Ein gemütliches Abendessen bildet dann den Abschluss.

Anmeldung und weitere Informationen über das Pfarrbüro: Tel.Nr. 06127/7004928

Der erste Kurs startet voraussichtlich am 25. April 17 Anmeldeschluss dafür ist der 20. April.

 

Bei ausreichendem Interesse kann ggf. ein 2. Kochabend im Monat angeboten werden.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!

 

Liebe Grüße, Kitying Li-Kolb

 


"Zwei Bier für ein Jahr Fegefeuer"

von Christian Weise

Es war ein Zeitsprung zu den Anfängen der Reformation, in die die Evangelische Kirchengemeinde Niederseelbach die über 80 Teilnehmer des Lutherdiners entführte. „Ein 50-köpfiges Team um Pfarrer Michael Koch hatte aus der „Guten Stube“ der Lenzenberghalle die „Schenke zum Seelbacher Grund“ aus dem Jahr 1517 gezaubert.

Viele der Besucher kamen gewandet: edle Fürsten, feine Damen, Burgfrauen, Mönche, Ritter und Bauern. Man kam sich vor, als wäre man mitten in der Geschichte. Wir haben die Bedeutung der Reformation für die Region hautnah miterlebt“, so eine 45-jährige Besucherin.

 

Teil der Geschichte sein, die Auswirkung Reformation miterleben

Gezeigt wurden vier Akte, die an vier Sonntagen nach der Messe in vier verschiedenen Jahren (1517 bis 1542) spielten. So bekamen die Gäste einen sehr guten Einblick, wie sich für die Menschen von damals die Zeiten veränderten und was die Reformation für die Region bedeutete. In dem von Vikarin Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba geschriebenen heiteren Theaterstück geht es um die Wirtstochter, die sich für die neuen Thesen von Martin Luther erwärmt. „Selber die Bibel lesen können, selber denken dürfen, Gottesdienste in deutscher Sprache hören“, und dem Wissen, „gut genug für Gott zu sein“, sind Gründe für sie, sich auf die Seite der neuen Lehre zu schlagen. Die beiden stets durstigen Bauern stimmen ihr da zu: „Den Singsang in der Kersch‘ mal verstehn‘, das wär‘ mal was“, so die Bauern Guckes und Christ. Die heiratsunwillige Wirtstochter wird von Jonathan, Diener des künftigen Fürstes Philipp, umworben und vom Ablasshändler Johann, der durch die neuen Thesen seine Felle davon schwimmen sieht, bedroht. Er unterlässt nichts, damit alles so bleibt wie es ist und die Anhänger der neuen Lehre am besten als Ketzer verurteilt werden. Die Wirtstochter bietet ihm dennoch mutig die Stirn: „Habt ihr Angst, die Leute hier könnten auf einmal die Bibel selber lesen?“, fragt sie ihn kühn. Der Wirt des Hauses bietet dem Ablasshändler dagegen seelenruhig immer „zwei Bier gegen ein Jahr Fegefeuer?“ an.

 

Der Traum einer Kirche in Dasbach

Bauer Guckes träumt indessen von einer Kirche mitten in Dasbach, damit er nicht immer nach Wolfsbach gehen muss. Was er sowieso nie tut, sondern immer zur Messe nach Niederseelbach. Das mit der Kirche in Dasbach wird nichts, so die Meinung der Wirtshausgäste. „Eine Kirche in Dasbach? Vorher muss es aber noch Feuer vom Himmel regnen oder es wird irgendwann mal einen vereinten Turn- und Sportverein in Niederseelbach geben“, so sein Freund Christ unter dem Gelächter und Beifall der Gäste.

Und dann sind da noch die Pfarrer des Ortes, die gleich zweimal sterben, weil ihnen die ganze Aufregung um die neue Theologie, die scharfen Vorwürfe der Vertreter der alten Lehre sowie die Vorstellung es könnte mal ein „Evangelischer“ Pfarrer in Niederseelbach werden, zu viel für ihr Herz ist. „Das ist wohl ein Fall für den Schreiner Ernst“, so der Wirt beim Anblick der Toten trocken.

 

Menü der Extraklasse

Zwischen den Akten reicht der Niederseelbacher Chefkoch Robert Standfuß und sein Team vom „Käfer‘s“ aus dem Kurhaus Wiesbaden ein Menü, das keine Wünsche offen lässt: „Linsenschaumsüppchen mit röschem Entenspeck, Rote Beete Carpaccio mit Bachseibling aus dem Rauch oder Krumme Krapfen mit Grüner Soße“, gibt es unter anderem als Vorspeise. Auch der Hauptgang und die Nachspeise, für die extra 100 Lutherrosen aus Zuckerguss angefertigt wurden, sind „ein Gedicht“, so Dekan Klaus Schmid. In der liebevoll geschmückten Schenke, bedienen Jugendliche die Gäste unter den wachen und freundlichen Augen von Alexandra Standfuß. So professionell und eingespielt, als ob sie nie etwas Anderes getan hätten.

 

Eine Nonne wird evangelisch

Nach dem Hauptgang überschlagen sich die Ereignisse: Die Nonne im Wirtshaus bekennt sich zu ihrem neuen Glauben: „Ich bin gewachsen im Leben und im Glauben“, betont sie. „Ich habe erfahren, dass Gott gnädig ist und ich nichts tun kann, was mich von ihm trennen würde. Ich lebe meinen Glauben selbst, denke selbst und handle selbst und tue nicht das, was andere mir vorschreiben“, ruft sie voller Inbrunst. „Ich bin Evangelisch!“ schreit sie laut und reißt dabei ihre Nonenhaube vom Kopf. Die Wirtstochter ergänzt: „Ich habe gelernt, dass Christus allein mir meine Sünden vergibt, nicht scheinheilige Männer in bunten Gewändern. Ich habe erlebt, dass das Leben, Bibellesen und Beten mit Anderen mich Gott spüren lässt. Ich habe gelernt, dass ich durch meinen neuen Glauben freier und selbstbewusster leben kann.“

Zum Schluss geht die Geschichte auch für den verarmten ehemaligen Ablasshändler Johann gut aus. „Die Menschen kaufen die Ablassbriefe nicht mehr, weil sie wissen, dass Gott ihnen ohne Gegenleistung vergibt“, so die Nonne. „Wenn unser Glaube nicht die Liebe von den Nächsten lehrt, dann ist er nichts wert“, so ihr Fazit. Aus diesem Grund reichen sie und die Wirtstochter ihrem ehemaligen Feind die Hand.

Nadia Burgdorf und ihrem Mann Simba ist es mit dem Stück gelungen eine Menge Lokalkolorit und Witz hineinzuschreiben und gleichzeitig historische, wie theologische Akzente zu setzen. Die Argumente sind gut verständlich und zeigen, worum es den Reformatoren damals ging und was für eine große Rolle Frauen bei der Verbreitung des reformatorischen Gedankenguts gespielt haben. Die zwölf Darsteller, darunter Schauspieler der „Lenzhahner Spaßbühne“, haben an diesem Abend mit ihrer Darstellung und Freude am Spiel so manchen professionellen Schauspieler in den Schatten gestellt. „An diesem Abend stimmt einfach alles“, so das Fazit der Gäste.

Am 31. Oktober gibt es die Möglichkeit das Stück noch einmal zu sehen: Nach dem Gottesdienst zum Reformationstag in Dasbach, wird das Theaterstück im Dorfgemeinschaftshaus noch einmal aufgeführt.

Das Lutherdiner in Niederseelbach bildete den Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der Region, die dem Beginn der Reformation vor 500 Jahren gedenken und die reformatorischen Ideen feiern.


EKD Pressemitteilungen

Evangelische Kirche in Deutschland: Presse

Migrationsexperte der EKD bei Seenotrettern auf Malta: „Niemand soll ertrinken müssen“ (Mo, 16 Jul 2018)
Scharfe Kritik an den Vorwürfen gegenüber privaten Seenotrettern im Mittelmeer hat der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der rheinische Präses Manfred Rekowski, geäußert.
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„Orgel des Monats Juli 2018“ in Gronau (Mo, 16 Jul 2018)
Die „Orgel des Monats Juli 2018“ der Stiftung Orgelklang zieht um: Das denkmalgeschützte Instrument aus der Werkstatt des berühmten Orgelbauers Wilhelm Sauer (1831 – 1916), das ursprünglich in der Evangelischen Kirche in Dortmund-Dorstfeld erklang, wird künftig in der Stadtkirche Gronau gespielt werden.
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Gabenbörse, "Spende, was Du kannst"

Wir freuen sehr, dass die Idee unserer Gabenbörse „Spende, was Du kannst“ auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Über 70 Gabenspenden sind mittlerweile bei uns eingegangen und warten nur darauf abgerufen und genutzt zu werden.

 

Sollten Sie eine der Gabenspende in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Mail (m.koch@kirche-niederseelbach.de) oder Telefon (06127-7004928) im Pfarramt, wir werden die Kontakte weitervermitteln.

 

Zum Gabenkatalog bitte HIER klicken.


Wie ein Vogel...

Ein Dronenflug über unsere schöne Johanneskirche. Dieses Video wurde uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.below-surface.com



Gebete sind wichtig für die Gemeinschaft!

Wissen Sie, wie es Ihrem Nachbarn geht? Wer gerade krank, alleine oder traurig ist? Wer sich freuen kann, weil etwas Wunderbares im Leben passiert ist? Welche wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der Kommunalpolitik, in der Kirchengemeinde, in den Schulen anstehen?

 

Wir leben in einer Welt, die immer schneller, immer komplizierter und unübersichlicher wird. Dabei verlieren wir viele Menschen und viele Dinge in unseer unmittelbaren Umgebung aus den Augen. Aus diesem Grund möchten wir gerne einen Gebetskreis gründen, der sich in regelmäßigen Abständen (nach Absprache) trifft und miteinander darüber ins Gespräch kommt, für wen oder was im Moment gerade ein Gebet wichtig sein könnte. All das Schöne und all das Schwere wollen wir dann im Gebet miteinander vor Gott bringen. Ich bin sicher, dass diese Gebete nicht unerhört bleiben werden, weil die Vorraussetzung für das Erhören von Gebeten darin liegt, dass wir uns bewusst machen, wo andere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

 

Sollten Sie Interesse haben, in diesem Kreis mit dabei zu sein, dann melden Sie sich bitte unter m.koch@kirche-niederseelbach.de oder 06127-7004928.

 

Ebenso freue ich mich, wenn Sie ein Gebetsanliegen haben. Wenn Sie möchten, dass für Sie oder eine andere Person gebetet wird, senden Sie mir bitte Ihr Anliegen und wir werden es in das Gebet mit einschließen.


Herzliche Grüße!

Michael Koch


Für besondere Augenblicke...

... unser Kirchenwein, ein hervorragender Rheingau Riesling aus dem Bio-Weingut Jakob Chist, Rüdesheim.

Bei einer Weinprobe am 2010 wurde dieser Wein von Gemeindegliedern zum Sieger gekürt und darf nun die Johanneskirche auf dem Etikett tragen. Sie können diesen besonderen Wein für 6,- € (0,75l) im Pfarramt käuflich erwerben.

Mit jeder Flasche Kirchenwein unterstützen Sie unsere Kinder- und Jugendarbeit!

Herzlichen Dank!